Feierabendbier? „Sozusagen!“ Tobias und Philipp schmunzeln, die Bierbecher hebend. Die beiden – ersterer als Ingenieur tätig, letzterer als Controller just in Elternzeit – haben sich auf der Westallee getroffen. Das dreitägige Straßenfest in der Johannesstraße rund um den Lerchenplatz ist am Donnerstagnachmittag gestartet. An den Ständen dort haben die Freunde ihr Bier gekauft, nicht im Supermarkt und dann mitgebracht. „Kein Verräterbier!“, schmunzelt Tobias. Und Philipp ergänzt: „Wir essen und trinken hier.“ Wobei Tobias noch anmerkt, dass sich vielleicht manche Studierende sich 4 beziehungsweise 4,50 Euro pro Bier nicht leisten könnten.

Das sehen die Macher der Westallee, Felix Klenk und Michael Benz, anders. „Allenthalben sind die Preise um 20 Prozent gestiegen“, sagt Benz. Davon müsse man etwas weitergeben, sonst könne man das „schönste, alternative Fest im schönsten Stadtteil Stuttgarts“ nicht finanzieren. „Wir tun das über die Einnahmen aus den Getränken“, so Klenk. Müssen doch die Besucherinnen und Besucher nichts zahlen für die Musik von DJs wie Friction, Crypt und Beefcake Soundsystem oder Bands wie Orbit oder WEZN, die am Freitag und Samstag auflegen und spielen. Auch ein Kinderprogramm ist geboten, Schallplattenverkauf und – am Samstag – die Aktion Kunst im Hinterhof.

Schon am Donnerstag ist viel los

Felix Klenk und Michael Benz erwarten, dass in den drei Festtagen über 10.000 Menschen durch die Westallee flanieren. Und viele tun das schon am Donnerstag – einige mit ihren Kindern. Die aufgestellten Paletten und Sonnenstühle sind voll, die darauf Relaxenden haben Getränke der Stände in der Hand. Und probieren die internationalen Leckereien der beteiligten Restaurants aus Stuttgart-West und der Umgebung, von italienischer Pizza über afrikanisches Linsen-Curry bis österreich-ungarischem Strudel.

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Auch Isabell ist mit ihrer einjährigen Tochter Iva gekommen. „Wir wohnen in der Johannesstraße und freuen uns, dass das Fest endlich wieder stattfindet“, sagt die Mutter. „Man trifft Freunde und Nachbarn, tauscht sich aus. Und klar, dass man dann hier konsumieren muss, um das zu unterstützen.“