Eckkneipe und Sportsbar als Marke – dass das in Stuttgart funktionieren kann, hat Max & Moritz bewiesen. Denn während es bei den meisten Lokalen dieser Art heißt: ein Wirt, ein Standort, eine Stammkundschaft, fassten die Max & Moritz-Sportsbars in mehreren Innenstadtbezirken Fuß. Am Ende waren es fünf Ableger, allesamt Raucherkneipen. Drei davon gehören jetzt der Vergangenheit an.

„Es war insgesamt einfach zu viel“, sagt Georgios Charamis, Max & Moritz-Mitarbeiter und mit der Inhaberin liiert. „Zu viel Stress mit fünf Läden, mit dem ganzen Personal, mal ist einer hier krank, mal da.“ Und Gastro sei ohnehin ein Knochenjob, auch körperlich sei es zu viel geworden. Eine Immobilienfirma hätte ein Kaufangebot zur rechten Zeit unterbreitet, da habe man angenommen. „Was die damit machen, weiß ich nicht“, sagt Charamis. Ein „Zu verkaufen“-Schild an der Fassade des geschlossenen Max & Moritz 2 an der Talstraße in Stuttgart-Ost deutet ein Weiterverkaufsinteresse des neuen Inhabers an.

Standorte sind durchnummeriert

Die Max & Moritz-Standorte sind einfach durchnummeriert. Max & Moritz 1, Max & Moritz 2 und so weiter. Seit zwei Wochen ist auch das Max & Moritz 3 an der Böblinger Straße in Stuttgart-Süd Geschichte, das Max & Moritz 4 an der Brückenstraße in Bad Cannstatt sei ebenfalls an den Käufer veräußert worden.

Es verbleiben das Max & Moritz 1, wo an der Ostendstraße seit etwa 20 Jahren am Tresen gesessen wird, und das Max & Moritz 5 an der Seyfferstraße im Stuttgarter Westen. Das ist der jüngste Ableger, der inmitten der Pandemie eröffnet hatte. Corona ist neben dem Stress laut Chamaris ein weiterer Grund, warum man das Gastrogeschäft zurückgefahren habe: „Die Leute sind durch die ganzen Krisen, auch die Gaskrise jetzt, vorsichtiger geworden und sparen.“ Vor einigen Jahren sei das Geschäft gut gelaufen. „Aber wer jetzt behauptet, er mache mit Gastro viel Geld, der lügt.“

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In der Stuttgarter Kneipenlandschaft genießen die Max & Moritz-Bars einen gewissen Kultstatus. Grund dafür ist, dass die klassischen, maximal rustikalen Eckenkneipen mit Sportsbarcharakter und Kampfpreisen auch auf jüngeres Publikum anziehend wirken und sich das Publikum dort deutlich bunter durchmischt, als es in vielen anderen Kneipen dieser Art häufig der Fall ist. Jetzt sind es drei solcher Begegnungsstätten weniger.