Katharina Althaus führt deutsche Skispringerinnen zu WM-Gold im Teamwettbewerb

Katharina Althaus hat das deutsche Team zum WM-Gold geführt.
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Katharina Althaus führt deutsche Skispringerinnen zu WM-Gold im Teamwettbewerb

Katharina Althaus hat das deutsche Team zum WM-Gold geführt.

Katharina Althaus holt auch mit der Mannschaft Gold. Die Oberstdorferin ist nun die erfolgreichste Skispringerin der WM-Geschichte.

Katharina Althaus fiel jubelnd ihren Teamkolleginnen in die Arme, dann stimmte die Schanzen-Queen von Planica den Hit des Tages an. „Die Nummer eins der Welt sind wir“, sang die Oberstdorferin und tanzte mit Selina Freitag, Luisa Görlich und Anna Rupprecht im Zielraum Ringelreihen. „Gold beflügelt eben. Ich habe den Schwung einfach mitgenommen“, sagte Althaus, die zwei Tage zuvor schon Einzel-Weltmeisterin geworden war.

Bei schwierigen Bedingungen lag das DSV-Quartett auf der Normalschanze schon nach dem ersten Durchgang in Führung, am Ende fiel der Sieg mit 843,8 Punkten vor Österreich (831,1) und Norwegen (828,6) deutlich aus. „Gratulation an die Mädels, sie sind super gesprungen. Ich bin einfach nur glücklich und fertig“, sagte Bundestrainer Maximilian Mechler im ZDF.

Althaus und Co. mussten am Ende noch einmal zittern: Vor dem abschließenden Sprung der Allgäuerin frischte der Wind auf, Althaus musste wieder vom Balken. Mit einem Sprung auf 94,5 m brachte sie dann aber Gold sicher nach Hause. „Als Katharina ein bissl schepps rausgekommen ist, habe ich gedacht: Oh scheiße, das wird knapp. Durch ihr Talent und ihre Routine hat sie das aber noch klasse runtergebracht“, sagte Rupprecht, die beim Jubeln Badelatschen trug.

Althaus hat mit dem Triumph ihren Platz in den Geschichtsbüchern sicher: Als erste Skispringerin der WM-Historie nennt sie nun sechs Goldmedaillen ihr Eigen. In der Liste der erfolgreichsten WM-Weitenjäger kletterte sie auf Rang vier hinter den Österreichern Thomas Morgenstern (acht Titel), Wolfgang Loitzl (sieben) und Gregor Schlierenzauer (sechs).

Holt Althaus eine dritte Goldmedaille?

Zwei Goldmedaillen bei einer WM hatten vorher nur ihre ehemalige Teamkollegin Carina Vogt (2015, 2017) sowie Althaus selbst (2019) geholt. In Planica hat die Allgäuerin noch zwei weitere Chancen – die nächste schon am Sonntag im Mixed.

Der Wettkampf glich lange Zeit einem Krimi: Startspringerin Rupprecht sorgte gleich für einen gelungenen Auftakt und brachte Deutschland mit einem Flug auf 92,5 m in Führung. „Ich war richtig nervös“, sagte die Mixed-Weltmeisterin. Nach Görlichs Sprung auf 87,5 m fiel das DSV-Quartett auf Rang vier zurück, Freitag (91,0) und die starke Althaus (97,0) sorgten in einem engen Rennen aber für die Halbzeit-Führung.

Im zweiten Durchgang baute Rupprecht (99,0) den Vorsprung aus, Görlich (92,5) verteidigte den ersten Platz trotz eines Wacklers. Freitag (97,0) baute die Führung wieder aus, ehe Althaus (94,5) bei schwierigen Bedingungen die Nerven behielt.

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Schon am Sonntag (17.00 Uhr/ZDF und Eurosport) wartet auf Althaus im Mixed die nächste Medaillenchance. Im gemischten Vierer mit zwei Frauen und zwei Männern pro Mannschaft hatte Deutschland zuletzt viermal in Folge Gold geholt. „Wenn die Jungs top drauf sind, kann es wieder bis ganz vorne reichen“, sagte Althaus.

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