Von Hansi Flick zu Julian Nagelsmann: Das ist neu beim FC Bayern München

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Die erste Saison unter Cheftrainer Julian Nagelsmann ist Geschichte: Was hat sich nach dem Trainerwechsel von Hansi Flick zu Nagelsmann beim FC Bayern München verändert?

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Fast zwei Jahre war Hansi Flick als Cheftrainer beim FC Bayern München in Amt und Würden. Unter dem heutigen DFB-Nationaltrainer (2019-2021) holten die Münchener 2020 das Triple und im Jahr darauf die Deutsche Meisterschaft. Letzteres hat sein Nachfolger Julian Nagelsmann in der abgelaufenen Spielzeit auch geschafft. Der wichtigste Titel ist unter dem 34-Jährigen also geblieben. Doch welche Veränderungen sind in der nagelsmannschen Spielphilosophie im Vergleich zu der des Vorgängers zu beobachten? Was hat Nagelsmann beibehalten?

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Dass der frühere Coach von RB Leipzig und der TSG 1899 Hoffenheim ein Freund von Highspeed-Fußball ist, spiegelte sich auch im System der Bayern wider: Nagelsmann überbot mit zwölf Konter-Toren den letztjährigen Bestwert unter Flick (elf Treffer). Mit dieser Zahl ist der FCB mal wieder unter den Besten der Liga. Weitergeführt hat Nagelsmann auch das hohe Anlaufverhalten und aggressive Pressing, womit er jedoch die 19 Tore seines Vorgängers noch um einen Treffer toppen konnte.

Julian Nagelsmann an der Seitenlinie gegen den VfB Stuttgart – der Tag der Meisterschalenübergabe – IMAGO/Revierfoto/IMAGO/Revierfoto

In der kommenden Saison verbessern will Nagelsmann sicherlich die Verwertung von Großchancen. Mit 73 Großchancen netzten die Bayern 2020/2021 nahezu gleich oft wie unter Nagelsmann mit 104 Großchancen – die höhere Effizienz also unter Flick. Einen Schritt nach vorne haben die Münchener in puncto Konter-Gegentore gemacht, und die Zahl von sechs auf drei verringern können. Ein wesentlicher Faktor ist hierbei Innenverteidiger Dayot Upamecano, der als zweitschnellster Bayern-Spieler in Laufduellen selten den Kürzeren zieht.

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Insgesamt hat sich das Offensivspiel unter Nagelsmann deutlich verändert: 36 Prozent der Angriffe liefen in der abgelaufenen Saison durch die Mitte, 66 Tore kamen so zustande. Flick bevorzugte Angriffe über die Außen, über die die Münchener 2020/21 16 Tore erzielten. Unter seinem Nachfolger waren es acht.

Zum Erfolgsrezept Nagelsmanns gehören aber auch Standardsituationen, mit denen die Bayern in der letztjährigen Meistersaison neun Ecken- und sieben Freistoß-Tore schossen. Unter Flick waren es jeweils fünf und drei. Besonders auffällig: Der FCB flankt den Ball bei beiden Varianten oft in Richtung des zweiten Pfostens, wo ein Spieler den Ball auf den potenziellen Torschützen ablegt.

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Nagelsmann drückt dem Bayern-Spiel zunehmend seinen Stempel auf. Es ist dem innovativen und aufstrebenden Trainer zuzutrauen, die Spieler der Münchener mannschafts- und individualtaktisch weiterzuentwickeln und kurz- bis mittelfristig selbst – wie Flick vor knapp zwei Jahren – das Triple an die Säbener Straße zu holen – vielleicht schon in der kommenden Saison.

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