Verwirrung um Bayerns “Schmerzgrenze” für Gnabry

Während das Vertragstheater um Robert Lewandowski die Schlagzeilen beherrscht, ist es um Serge Gnabry inzwischen überraschend ruhig geworden. Eine Einigung zwischen dem Flügelstürmer und dem FC Bayern soll angeblich weit entfernt sein. Für Verwirrung sorgt derweil vor allem eine vermeintliche Schmerzgrenze der Münchner.

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Während das Vertragstheater um Robert Lewandowski die Schlagzeilen beherrscht, ist es um Serge Gnabry inzwischen überraschend ruhig geworden. Eine Einigung zwischen dem Flügelstürmer und dem FC Bayern soll angeblich weit entfernt sein. Für Verwirrung sorgt derweil vor allem eine vermeintliche Schmerzgrenze der Münchner.

Der Vertrag von Serge Gnabry beim FC Bayern endet im Sommer 2023. Mit 27 Torbeteiligungen (17 Tore/10 Vorlagen) in 45 Pflichtspielen gehört der deutsche Nationalspieler zwar auch 2021/22 einmal mehr zu den Lichtgestalten im Kader des FC Bayern, anders als beim Gros seiner prominenten Kollegen konnte sich der Bundesliga-Rekordmeister allerdings bislang nicht mit Gnabry auf eine Ausdehnung der Zusammenarbeit einigen. Knackpunkt soll, wie könnte es anders sein, das liebe Geld sein.

Der “Sport Bild” zufolge soll Gnabry bereits “seit Längerem” eine Offerte vorliegen, die ihm 17 bis 19 Millionen Euro pro Saison zusichert. Dabei soll es sich um die “Schmerzgrenze” des FC Bayern handeln. Dass die Bosse an der Säbener Straße noch einmal nachbessern, ist demnach nicht zu erwarten. 

Informationen von “Sport1” zufolge gestaltet sich die Situation allerdings ganz anders: Demnach wäre Gnabry mit 15 Millionen Euro pro Jahr zufrieden, das Angebot der Bayern soll in der Nähe dieser Summe liegen.

Darstellung des FC Bayern lässt Hoeneß wüten

Haken an der Sache: Inzwischen soll auch Gnabry zögern. Laut “Sport Bild” ist der 26-Jährige wenig angetan vom zähen Poker und soll sich im Vergleich zu seinen Mitspielern “zurückgesetzt” fühlen. Abgelehnt haben soll der Offensivspieler die Offerte zwar nicht, sich seiner guten Verhandlungsposition allerdings bewusst sein. Dass Gnabry den Verein im kommenden Sommer ablösefrei verlässt, soll nicht mehr ausgeschlossen sein.

Ein Szenario, das der FC Bayern nach den ablösefreien Abgängen von David Alaba und Niklas Süle sicher unbedingt verhindern will.

Ehrenpräsident Uli Hoeneß wählte im Interview mit RTL/ntv unlängst deutliche Worte, schloss einen Wechsel zum Nulltarif aber explizit nicht aus. 

“Das ist dieselbe Situation wie bei Süle. Er hat, wie ich finde, ein Super-Angebot vom FC Bayern und muss sich jetzt entscheiden”, so Hoeneß. Dass der FC Bayern bei einem ablösefreien Wechsel in den Medien immer wie der Verlierer dasteht, lässt die Klub-Ikone wüten: “Ihr Medien macht mich wahnsinnig mit diesen ablösefreien Dingen. Was willst du denn machen? Sollst du die Spieler so lange mit Geld vollstopfen, bis sie ja sagen oder vielleicht dran ersticken?” 

Klar ist dennoch: Besonders angenehm dürfte die Lage für die Münchner nicht sein. Mit 26 Jahren hat Gnabry noch nicht die große Eile, seine starken Leistungen rufen reihenweise Topklubs auf den Plan und bei einem ablösefreien Wechsel dürfte die Möglichkeit bestehen, ein astronomisches Handgeld zu kassieren. 

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