Unvorhersehbar und gnadenlos: Bayerns Sturm-Quartett um Mane und Co. begeistert

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Elfmal jubelte der FC Bayern München in den ersten beiden Pflichtspielen gegen Leipzig und Frankfurt. In beiden Duellen waren die Augen besonders auf die neuformierte Angriffsreihe gerichtet. Das Offensiv-Quartett um Sadio Mane, Thomas Müller, Serge Gnabry und Jamal Musiala lässt die Münchener noch unberechenbarer daherkommen.

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Der Bundesliga-Auftakt im Deutsche Bank Park kam fast einem Blockbuster gleich – zumindest, wenn man es mit dem FC Bayern München hielt oder neutral auf das Spielgeschehen blickte. Mit 6:1 fegten die Münchener den Hausherr aus Frankfurt aus dessen Stadion. Die Steven Spielbergs des FCB waren an diesen Abenden vor allem im Sturm anzutreffen. Das Drehbuch schrieb in erster Linie Bayerns neues super Offensiv-Quartett um Sadio Mane, Thomas Müller, Serge Gnabry und Jamal Musiala. Drei Tore und drei Vorlagen gingen auf das Konto der besagten Vier. Bereits beim Supercup-Torfestival gegen RB Leipzig (5:3) hatten sie womöglich Teile des Publikums bei vier Scorerpunkten (drei Tore, eine Vorlage) von den Sitzen gerissen.

Nagelsmann bastelt an neuem System

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Es ist nicht überliefert, ob Cheftrainer Julian Nagelsmann nach den beiden Auftaktsiegen Muskelkater in den Händen verspürte. Der 35-Jährige war fast über die kompletten 180 Minuten damit beschäftigt, die Faust zu ballen. Aus Freude über den Tor- und Siegeshunger seines brillant aufspielenden Teams. Der Saisonstart bereitete den einen Spaß, den anderen vielleicht ein wenig Unbehagen – zumindest könnte der Konkurrenz aus Dortmund, Leipzig und Co. kurzzeitig die Kinnlade runtergefallen sein. Die Bayern sind bereits jetzt voll in ihrem Element.

„Macht schon Spaß“: FC Bayern setzt zum Start Ausrufezeichen

Trotz oder gerade wegen des Abgangs ihres bisherigen Chef-Torjägers Robert Lewandowski sind die Münchener in der Offensive noch unberechenbarer geworden. Die gegnerischen Abwehrreihen müssen sich auf eine neue Variabilität im Bayern-Sturm einstellen. Frankfurt hatte seine Mühe, das 4-2-4-System mit vornehmlich Mane und Gnabry auf der linken sowie Müller und Musiala auf der rechten Offensiv-Seite zu bändigen. Immer wieder stellte der FCB-Angriff eine Überzahl her, überfiel die Eintracht wie auch die Woche zuvor Leipzig mit höchstem Tempo, Spielwitz und gnadenloser Effizienz.

„Das ist teilweise schon eklig zu verteidigen“

„Fußballerisch war die erste Hälfte schon sehr, sehr gut anzuschauen. Wir sind sehr variabel in der Spitze. Mane gibt uns mehr Flexibilität. Das ist teilweise schon eklig zu verteidigen“, stellte Nagelsmann nach dem Erfolg bei den Adlerträgern fest. SGE-Kapitän Sebastian Rode pflichtete ihm bei und musste neidlos anerkennen: „Es war schwer für uns, die Räume zuzumachen. Die Statik bei Bayern hat sich mit dem Abgang von Lewy schon ein wenig verändert. Die vier vorne waren unglaublich flexibel und haben die Räume hervorragend bespielt.“

Voraussichtliche Aufstellungen am 2. Spieltag

Es scheint, als müssten die 17 Bundesliga-Teams den neuen Bayern-Code in der Offensive erst noch entschlüsseln. Die Rädchen greifen bei den Münchenern schon jetzt ineinander. Sechs verschiedene Torschützen nach erst zwei absolvierten Pflichtspielen sprechen eine deutliche Sprache. Aus Sicht der Konkurrenz ist zu befürchten, dass die unberechenbaren Vier um Mane und Co. aus dem Zweiteiler einen Mehrteiler drehen werden.

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