„Schmutziges“ Lewandowski-Theater am Pranger

Robert Lewandowski (r.) soll auf einen Abschied vom FC Bayern drängen
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Das Tischtuch zwischen Robert Lewandowski und dem FC Bayern scheint endgültig zerschnitten zu sein. Während der deutsche Rekordmeister darauf pocht, dass der Pole seinen Vertrag bis Ende Juni 2023 erfüllt, formuliert Lewandowskis Berater Pini Zahavi einen deutlichen Abschiedswunsch. Die vermeintliche Schlammschlacht erntet von einem Experten derweil Kritik.

„Jetzt ist es schmutzig. Jetzt geht es um Lügen“, watscht Reporter-Urgestein Marcel Reif das Theater um Robert Lewandowski im „Bild“-Podcast „Reif ist Live“ ab.

Bayerns Sportboss Hasan Salihamidzic hatte unlängst erklärt, man habe eine Offerte an Zahavi herangetragen, Lewandowski betonte hingegen, er habe kein Angebot erhalten. Unlängst gipfelte der Streit mit den Aussagen von Zahavi, der gegenüber der „Bild“ klarstellte: „Nein es gab kein solches Angebot“. Der FC Bayern könne natürlich verlangen, dass sein Mandant seinen Vertrag erfüllt, für Lewandowski sei der FC Bayern allerdings „Geschichte“. „Fakt ist: Robert möchte den FC Bayern nach acht gemeinsamen Jahren verlassen, in denen er dem Klub alles gegeben hat“, der Klub habe den „Menschen Robert“ verloren, so Zahavi weiter.

„Das fängst du nicht mehr ein“, ist sich Reif sicher. Der FC Bayern habe mit dem Thema nun ein „Riesending“ für die kommende Saison vor der Nase. Dass Lewandowski nach den Aussagen nun einfach „etwas grummelt“ und dann alles seinen gewohnten Lauf nehme, schließt Reif aus.

FC Bayern muss zwischen „Pest und Cholera“ wählen

„Ich glaube, da wird es eine Lösung geben müssen“, so Reif. „Entweder geht der beste Mittelstürmer der Welt oder er geht nicht.“ 

Die Lage schätzt der 72-Jährige für den FC Bayern durchaus brisant ein. Eigentlich müsse der Verein nun auf den Lügenvorwurf reagieren, könne allerdings nur noch „zwischen Pest und Cholera wählen“. „Wenn sie nichts sagen, heißt es, sie sind wieder einmal stumm. Wenn sie was sagen, wird Zahavi mit weiteren Reaktionen um die Ecke kommen.“

Wer am Ende am längeren Hebel sitzt, wird die Zeit zeigen müssen. Nicht wenig deutet allerdings darauf hin, dass Lewandowski seinen Abschied weiter vorantreibt. Vor allem der FC Barcelona gilt als heißer Anwärter auf einen Kauf des 33-Jährigen. Für den FC Bayern eine durchaus brisante Situation. Zu groß scheint die Gefahr, dass Lewandowski nicht mehr mit vollem Einsatz aufläuft, zudem kann man nur noch in diesem Sommer eine Ablöse einstreichen.

Die sport.de-User gehen zumindest von einem Abschied aus. Über 80 Prozent haben abgestimmt, dass der Angreifer 2022/23 nicht mehr in München kickt.

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