Saisonvorschau VfL Wolfsburg: Die große Kovac-Hoffnung

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Ab dem 5. August rollt der Ball endlich wieder in der Bundesliga. bundesliga.de nimmt alle Clubs im Teamcheck unter die Lupe. Hier: den VfL Wolfsburg. Bei den Wölfen dreht sich derzeit alles um den Trainer-Starneuzugang.

Der Kader

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Der VfL Wolfsburg hat mit Xaver Schlager (zu RB Leipzig gewechselt) und John Anthony Brooks (noch vereinslos) unter anderem zwei Stammspieler verloren – aber einige neue Akteure verpflichtet, die gleich in die erste Elf wollen. Gemeinsam haben etwa Matthias Svanberg (vom FC Bologna geholt), Jakub Kaminski (Lech Posen), Patrick Wimmer (Arminia Bielefeld) und Bartol Franjic (Dinamo Zagreb) wie auch Leihrückkehrer Omar Marmoush (VfB Stuttgart) ihr junges Alter sowie großes Talent. Damit sind den Niedersachsen fast über das gesamte Spielfeld vielversprechende Transfers gelungen: Bei Franjic handelt es sich um einen Defensivspezialisten, bei Svanberg um einen zentralen Mittelfeldspieler und bei Kaminski, Wimmer sowie Marmoush um Offensivoptionen.

Alle offiziellen Transfers in der Übersicht

Als prestigeträchtigster Neuer kommt jedoch Coach Niko Kovac daher, der zuletzt eineinhalb Jahre die AS Monaco betreute. Die 50 Jahre alte Bundesliga-Legende gewann vor seiner Zeit in Frankreich als Trainer mit dem FC Bayern München 2018/19 das Double und ein Jahr vorher mit Eintracht Frankfurt sensationell den DFB-Pokal.

Namhafter Neuzugang: Matthias Svanberg im Einsatz gegen Brentford – IMAGO / regios24

Top-Neuzugang: Matthias Svanberg

Obwohl Svanberg erst 23 Jahre alt ist, bringt er enorme Erfahrung mit. So absolvierte der 21-malige Nationalmann Schwedens bereits 117 Einsätze in der Serie A. Gut möglich, dass Svanberg direkt in die Startaufstellung rückt und neben dem neuen Kapitän Maximilian Arnold die Fäden im Zentrum des Platzes zieht.

Schlüsselspieler: Lukas Nmecha

Sicher könnten an dieser Stelle ebenfalls beispielsweise Arnold oder Angriffsroutinier Max Kruse stehen, beide fehlten im DFB-Pokal allerdings angeschlagen. Außerdem zeigen sie so verlässlich gute Leistungen, dass zu einem weiteren Schlüsselspieler – um im Vergleich zur vergangenen Saison eine bessere Endplatzierung zu erreichen – ein anderer aufsteigen sollte: Lukas Nmecha. Der sechsmalige Nationalstürmer präsentiert sich immer wieder in starker Form und treffsicher, aber eben nicht immer. Kann Nmecha mehr Konstanz entwickeln, könnte er schnell sogar zu einem ernstzunehmenden Kandidaten auf den Titel des Torschützenkönigs avancieren.

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Youngster to watch: Micky van den Ven

Unter den vielen verheißungsvollen Jungakteuren gerät Micky van de Ven meist etwas in den Hintergrund. Dabei stand der U21-Nationalverteidiger der Niederlande in der Vorbereitung häufig in der zumindest vermeintlichen Anfangsformation. Auch im DFB-Pokal, als der zuvor ausgefallene Leistungsträger Maxence Lacroix zurückkehrte, lief Linksfuß van de Ven hinten links auf. Und der etatmäßige Innenverteidiger bringt einiges mit, um außerordentlich abzuliefern: zum Beispiel eine Körpergröße von 1,93 Meter und eine Menge Geschwindigkeit.

So könnten sie spielen

Im Pokal setzte Kovac auf eine Viererkette, etwas überraschend schon mit Comebacker Lacroix und van de Ven als linkem Abwehrspieler. Zwar agierte vor der letzten Reihe mit Svanberg nur ein zentraler Mittelfeldmann, mit einem fitten Arnold könnte sich das jedoch ändern. Vorne verfügt Kovac über einige Optionen, in der Vorbereitung drängte sich vor allem Luca Waldschmidt auf.

Die mögliche Startelf

Casteels – Baku, Lacroix, Bornauw, van de Ven – Svanberg, Arnold – Wimmer, Waldschmidt, Marmoush – L. Nmecha

Eine mögliche Wolfsburger Startaufstellung für den 1. Spieltag – /

Bisherige Vorbereitung

Der VfL fuhr in sechs Testspielen vier Siege und ein Remis ein, wobei er stets als Favorit auf das Feld gegangen war; das Unentschieden gab es gegen Hannover 96 aus der 2. Bundesliga und die Niederlage bei Drittligist VfL Osnabrück. Unter diesen Tests mit Abstand am aussagekräftigsten dürfte allerdings die Generalprobe vor dem DFB-Pokal am 23. Juli gegen den englischen Erstligisten FC Brentford sein, als es am Ende 4:0 hieß. Im Pokal selbst wurde knapp mit 1:0 in Jena gewonnen.

Saisonziel und Prognose

„Rang zwölf hat hier niemanden glücklich gemacht“, sagte Kovac. „Champions und Europa League – das ist das, was die Leute hier und wir möchten.“ Offiziell formuliert haben die Wolfsburger kein Saisonziel; klar kommt aber daher, dass sie sich im Vergleich zum Vorspieljahr verbessern wollen und das Erreichen eines europäischen Wettbewerbs eine erfolgreiche Saison bedeuten würde. Während die Qualifikation für die Champions League ein Coup wäre, sollten bei Leistungsvermögen und Potenzial des Aufgebots Europa oder Europa Conference League Möglichkeiten darstellen.

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