Matthäus kritisiert Rose und die Transferpolitik des BVB

Lothar Matthäus kann die Entlassung von Marco Rose bei Borussia Dortmund nachvollziehen. Allerdings sieht der Rekord-Nationalspieler auch die Kaderplanung der BVB-Bosse kritisch.

Lothar Matthäus kritisiert die BVB-Transferpolitik
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Lothar Matthäus kann die Entlassung von Marco Rose bei Borussia Dortmund nachvollziehen. Allerdings sieht der Rekord-Nationalspieler auch die Kaderplanung der BVB-Bosse kritisch.

Die Entlassung von Trainer Marco Rose bei Borussia Dortmund nach nur einer Saison zeigt laut Lothar Matthäus genauso wie der Rauswurf von Adi Hütter bei Borussia Mönchengladbach, „dass auch erfolgreiche Trainer nicht zu jedem Verein passen“. Das schrieb der Rekord-Nationalspieler in seiner „Sky“-Kolumne.

„Was in Gladbach funktioniert hat, muss in Dortmund nicht genauso funktionieren. Sportdirektoren und Manager sollten dies als Zeichen nehmen, ab und zu etwas mehr Ruhe zu bewahren und sich genauer zu überlegen, ob man zusammenpasst“, so Matthäus.

BVB häufig nur „mit Ach und Krach“

Bei der Bewertung von Roses Arbeit gehe es ihm „nicht um Punkte oder Resultate“, erklärte der 61-Jährige. „Auch das Ausscheiden im DFB-Pokal, in der Champions League und in der Europa League, wo sie sang- und klanglos gegen Mannschaften ausgeschieden sind, die sie eigentlich hätten schlagen müssen, lasse ich außen vor.“

Man müsse auch darauf schauen, „wie eine Mannschaft performt“, so Matthäus, und der BVB habe „viele Spiele gegen vermeintlich kleinere Mannschaften mit Ach und Krach gewonnen und fast nie überzeugt.“

Unter dem Strich habe Rose „die hohen Erwartungen nicht erfüllt“, konstatierte der frühere Bayern-Star, „aber man muss auch die Transferpolitik des BVB hinterfragen“.

„Man konnte die Schwachstellen im Kader nicht schließen“

Matthäus führte aus: „Es wurde viel Geld ausgegeben für Spieler, die nicht performt haben. Man konnte die Schwachstellen im Kader nicht schließen, ich denke da vor allem an die Außenverteidigerposition. In der Offensive war man immer gut bestückt, aber im Endeffekt haben mir in der Mannschaft die Leader gefehlt.“

Die bislang feststehenden Neuzugänge Niklas Süle, Nico Schlotterbeck, Karim Adeyemi und Salih Özcan lobte Matthäus als „Verstärkungen“.

Der BVB müsse allerdings noch einige Profis abgeben, „die in den vergangenen Jahren hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind“.

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