Lewandowski wirft FC Bayern bei Twitter raus

Der FC Barcelona lockt Robert Lewandowski, der Berater des Weltklassestürmers wirbt offensiv für einen Wechsel. Der FC Bayern ist bislang nicht von diesem Vorhaben überzeugt. Nun fachen neue Bilder auf dem Twitterprofil Lewandowskis die Spekulationen ein weiteres Mal an.

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Der FC Barcelona lockt Robert Lewandowski, der Berater des Weltklassestürmers wirbt offensiv für einen Wechsel. Der FC Bayern ist bislang nicht von diesem Vorhaben überzeugt. Nun fachen neue Bilder auf dem Twitterprofil Lewandowskis die Spekulationen ein weiteres Mal an.

Die Veränderung im Twitter-Profil von Robert Lewandowski fiel sofort auf. Wie immer, wenn bedeutende Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens sich in den sozialen Medien herumtreiben, gibt es sofort findige Online-Detektive, die diesen Aktivitäten nachspüren. Bis zum gestrigen Montagabend präsentierte sich der Stürmer des FC Bayern dort in seinem Profilbild im Trikot des deutschen Rekordmeisters, im großen Titelfoto sogar in Jubelpose mit dem Schriftzug: „Neue Saison, gleiche Motivation“.

Nun aber ist der FC Bayern an beiden Stellen verschwunden, stattdessen blickt Lewandowski im Profilbild nachdenklich-verträumt links an der Kamera vorbei und bewirbt im Titelbild eine Modekollektion, die seinen Namen trägt.

Es ist die nächste Episode des sich immer mehr zuspitzenden Transferdramas, das sich zwischen dem 33-Jährigen und dem erfolgsverwöhnten Klub aus der bayerischen Landeshauptstadt entspinnt. Lewandowski will den FC Bayern bekanntermaßen verlassen, sein Berater Pini Zahavi wirbt seit Wochen offensiv dafür. Nachdem er im Vorjahr bereits David Alaba bei dessen Abgang aus München zur Seite gestanden hat, überwirft sich Zahavi nun ein weiteres Mal mit der Vereinsführung.

Über die „Bild“ ließ er dieser Tage ausrichten, der FC Bayern habe den „Menschen Robert“ verloren. „Mensch Robert“ und Fußballprofi Lewandowski wollen deshalb zum FC Barcelona, um nach zwölf Jahren Bundesliga noch einmal neue Stadien, Sprachen, nationale Meistertitel und Verdienstmöglichkeiten kennenzulernen. Manuel Neuer äußerte sich dazu zurückhaltend, richtete aber aus dem DFB-Trainingslager die Frage an die sportliche Führung seines Klubs: „Wenn man ihn verkaufen sollte, welche Neuverpflichtung hat man dann für die Position im Sturm?“

FC Bayern: Hoeneß macht seine Haltung klar

Natürlich ist das Umbauen des Social-Media-Profils keine absolute Aussage, dass der siebenfache Bundesliga-Torschützenkönig sich innerlich schon vom FC Bayern verabschiedet, es fügt sich aber eben in die Scharmützel zwischen Klub und Spieler ein. Wie so oft, wenn sich Fußballer intensiv mit einem Abgang von der Säbener Straße beschäftigen, geht es dabei um Wertschätzung, genauer gesagt um das Fehlen eben dieser.

Was ehrenrührig klingt, übersetzte Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Interview mit RTL/ntv so: „Die Wertschätzung heißt Euro, zu 99 Prozent.“ Und führte aus: „Bei Alaba war es nur das Geld, bei [Niklas, Anm. d. Red.] Süle war es nur das Geld und bei Robert Lewandowski weiß ich das nicht. Ich kann es mir nicht vorstellen, aber er will jetzt vielleicht einen Dreijahresvertrag, den er so jetzt nicht kriegen kann.“ Hoeneß, der sich eigentlich nach seinem Abschied aus dem operativen Geschäft heraushalten wollte, meldet sich angesichts der anhaltenden Unruhe in seinem Herzensprojekt zurzeit wieder öfter zu Wort.

„Ich kenne beim FC Bayern aktuell niemanden, der Robert vorzeitig aus seinem Vertrag entlassen wird“, sagte Hoeneß außerdem zu RTL/ntv. Das allerdings wäre Voraussetzung für einen Wechsel, denn der Arbeitsvertrag des polnischen Nationalmannschaftskapitäns gilt noch bis 2023. Eine Verlängerung scheint derzeit ausgeschlossen. Was wiederum dazu führt, dass Lewandowski im kommenden Jahr ablösefrei gehen könnte. Sollte der FC Bayern noch eine Ablöse erzielen wollen, müsste er sich in diesem Sommer mit Spieler und aufnehmendem Verein – der Favorit heißt Barcelona – auf entsprechende Konditionen einigen.

Immerhin, eine gute Nachricht gibt es dann noch für diejenigen, die ein paar Minuten mehr in das Twitter-Profil von Robert Lewandowski investieren. Aus den Bildern mag der FC Bayern verschwunden sein, dem offiziellen Account des Klubs aber folgt der Weltklassestürmer weiterhin. Immerhin.

© n-tv

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