Jamal Musiala: Traumstart in die neue Saison beim FC Bayern

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Zwei Spiele, drei Tore: Jamal Musiala hat sich zum Saisonstart direkt unverzichtbar für den FC Bayern München gemacht. Der 19 Jahre alte Techniker ist aktuell der beste Torschütze des FCB und hat einen enormen Entwicklungsschub aus der Sommervorbereitung hinter sich. Er ist auf dem Weg, Bayerns neuer Star zu werden.

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Geschafft hat man es beim FC Bayern München derzeit vermutlich, wenn Thomas Müller nach einem gewonnenen Spiel noch die Muße findet, über vermeintliche Schwächen zu frotzeln. „Heute hat ja sogar mal das Passspiel gestimmt, was Timing und Technik angeht. Manchmal kommt da ja schon auch was Wildes dabei raus“, scherzte das Münchener Urgestein nach dem 2:0-Heimsieg gegen den VfL Wolfsburg über seinen Teamkollegen Jamal Musiala, der den Rekordmeister zuvor mit einem wundervollen Distanzschuss zur Führung auf die Siegerstraße geballert hatte und auch darüber hinaus seine aktuelle Topform einmal mehr unterstreichen konnte.

Der erst 19 Jahre junge Nationalspieler war auch gegen die „Wölfe“ der Dreh- und Angelpunkt der Bayern-Offensive – und begeisterte mit seiner herausragenden Leistung sogar Oliver Kahn. „Ich habe Jamal gerade in der Kabine getroffen und gesagt, dass da mehr kommen muss“, sagte der Münchener Vorstandsboss nach der abermaligen Galavorstellung des Youngsters lachend und schob direkt danach hinterher: „Er ist super in die Saison gestartet. Was er spielt, ist schon im Moment außergewöhnlich. Sein Tor war überragend, das sieht man auch nicht allzu häufig. Dann im Kopf noch die Ruhe zu haben um eine hundertstel Sekunde zu überlegen, in welche Ecke er schießt, das macht ihn im Moment schon sehr stark.“

Exzellente Früh-Form bei „Magic Musiala“

Musiala dagegen blieb betont bescheiden: „So einen Start habe ich mir vorgenommen, dass ich alles gebe, mehr Tore und mehr Effizienz in mein Spiel bringe. Ich versuche alles zu geben, aber es gibt immer Sachen, die man verbessern kann“, so der Mann der Stunde beim FC Bayern, der durch seinen Treffer gegen Wolfsburg einen Vereinsrekord aufstellte. Musiala erzielte sein 14. Bundesliga-Tor, unter allen U20-Spielern der Münchener traf kein anderer Spieler so oft – den bisherigen Bestwert hielt Uli Hoeneß mit 13 Treffern! Doch nicht nur sein derzeitiger Torhunger machen den 19-Jährigen so wichtig für den Rekordmeister, mit seiner Spielfreude reißt er die anderen Offensivkräfte förmlich mit. Musiala auf dem Fußballplatz zuzusehen ist zeitweise magisch, der Teenager lässt Schwieriges unfassbar einfach aussehen.

Bereits beim 5:3-Sieg im Supercup gegen RB Leipzig sowie beim Eröffnungsspiel der 60. Bundesliga-Saison untermauerte der junge DFB-Kicker, der auf 15 Länderspiele kommt, seine überragende Früh-Form mit einem Doppelpack: Das 4:0 und das 6:1 gingen auf die Kappe des 19-Jährigen, der mit vier Treffern Bayerns bester Torschütze zum Saisonstart ist. Der Edeltechniker traf somit in allen drei Pflichtspielen in dieser Saison, insgesamt nun schon viermal. Erstmals war er in drei aufeinander folgenden Pflichtspielen für die Münchener erfolgreich und führt die Torschützenliste der Bundesliga derzeit mit drei Toren an.

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Doch nicht nur seine Abschlussstärke, sondern auch das Geschick im defensiven Eins-gegen-Eins hebt den Teenager von seiner Konkurrenz im Angriffsspiel der Bayern ab: Dadurch ist Musiala nicht nur ein Kandidat für die Flügel oder die Zehn, sondern kann auch als dynamischer Achter oder gar Sechser agieren. Aufgrund seiner Polyvalenz spricht vieles dafür, dass der Nationalspieler auch zu weiteren Einsätzen kommen wird, wenn die Sperre von Kingsley Coman abgelaufen ist. Seit Sommer 2020 stand Musiala an 68 der 70 Spieltage im Kader, in 58 der 70 möglichen Spiele kam die Nummer 42 zum Einsatz.

Erhöhte Physis

Dass Musiala im Sommer nicht nur auf der faulen Haut lag, kann man während der Spiele sehen: Der Techniker hat Muskelmasse aufgebaut, wirkt im Oberkörper austrainierter. Von seiner Spritzigkeit hat der 19-Jährige aber nichts verloren, er bewies in den ersten beiden Partien seine Antrittsschnelligkeit zur Genüge. Dass sich die Nummer 42 des FCB in der Bundesliga immer besser zurechtfindet, kann man ganz gut an diesen Zahlen ablesen: 2020/21 gab der Teenager wesentlich mehr Torschüsse ab (27) als er vorbereitete (elf). In der vergangenen Saison waren es hingegen 28 Torschussvorlagen und 41 Torschüsse. Zudem kam er 2021/22 auf fünf Tore und fünf Assists, das Spieljahr davor auf sechs Treffer und nur eine Vorlage.

Musiala adaptiert also schnell, findet immer mehr Bindung zur Bayern-Mannschaft und bleibt dabei aber weiterhin bodenständig. „Er ist ein super Kerl, sehr freundlich und wissbegierig. Er neigt nicht dazu, Höhenluft zu haben oder komische Gedanken zu fassen“, sagt sein Trainer Julian Nagelsmann über den 19 Jahre alten Fußballer mit dem virtuosen ersten Kontakt. „Er wurde gelobt – zu Recht“, stellt der Coach mit Nachdruck heraus.

Etliche Rekorde in jungen Jahren

Musiala ist nicht mehr „nur“ das große Versprechen für eine erfolgreiche Zukunft der Münchner, der Offensivspieler löst dies bereits in der Gegenwart ein und setzte in der Vergangenheit einige Meilensteine. Seit September 2020 ist er der jüngste Torschütze des FCB und steht mittlerweile bei 14 Bundesliga-Treffern. Musiala ist außerdem der jüngste Doppelpacker des FCB, der jüngste Spieler mit 50 Bundesliga-Spielen für die Bayern und der jüngste Profi und Torschütze der Münchner in der Champions League. Drei deutsche Meisterschaften hat die Nummer 42 ebenfalls schon auf dem Konto.

Der in Stuttgart geborene Fußballer, der beim FC Southampton und beim FC Chelsea ausgebildet wurde, bringt alles mit, um ein Top-Star zu werden: Dynamik, Tempo, Technik, eine enge Ballführung für seine Dribblings im Eins-gegen-Eins gepaart mit einer exzellenten Übersicht bei Pässen sowie Torabschlüssen. Für die Arbeit gegen den Ball ist sich der 19 Jahre alte Kicker ebenfalls nicht zu schade und hat physisch zudem noch eine Schippe draufgelegt: In den kommenden Jahren darf sich der FC Bayern über zahlreiche „Musiala Magic“ freuen.

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