Hertha BSC: „Schwieriges Spiel“ für Magath gegen den Hamburger SV

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Hertha BSC trifft in der Relegation auf den Hamburger SV. Für den Trainer der Berliner ist das ein schwieriges Spiel, schließlich hat er einst als Spieler viele Erfolge mit dem Gegner gefeiert. Doch nun will er mit seinem Team dafür sorgen, dass der HSV Zweitligist bleibt.

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Die Rettung war schon so nah, doch nur wenige Minuten vor dem Ende der Saison 2021/22 tauschten Hertha BSC und der VfB Stuttgart in der Tabelle noch einmal die Positionen. Weil die Alte Dame bei Borussia Dortmund verlor und die Stuttgarter gegen Köln gewannen, war der VfB gerettet und Berlin muss nun die Relegation bestreiten. Dort warten auf die „Alte Dame“ am Donnerstag und kommenden Montag (jeweils um 20:30 Uhr) Duelle mit dem Hamburger SV.

Für den Trainer der Berliner ist das ein ganz spezielles Aufeinandertreffen. „Wenn’s der HSV wird, wird’s für mich ein schwieriges Spiel“, sagte Magath noch am Samstag, bevor klar war, auf wen seine Mannschaft in der Relegation treffen würde und fügte hinzu: „Der Gedanke, gegen den HSV anzutreten, war und ist immer unbehaglich.“

Magath gewann mit dem HSV viele Titel

Magath absolvierte einst über 300 Spiele als Profi für den HSV, wurde mit den Hanseaten dreimal Deutscher Meister, schoss den Club mit seinem Siegtor 1983 gegen Juventus Turin zum Sieg im Europapokal der Landesmeister und trat dort in den 90er Jahren seine erste Stelle als Cheftrainer in der Bundesliga an. Dass es angesichts dieser großen Geschichte für ihn kein leichtes Unterfangen ist, nun in so wichtigen Duellen gegen Hamburg anzutreten, dürfte niemanden überraschen.

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Nichtsdestotrotz ist der 68-Jährige lange genug im Geschäft, um am Spieltag voll auf seine Aufgabe fokussiert zu sein: den Klassenerhalt mit Hertha BSC. „Der HSV, das steht doch vollkommen außer Frage, ist der größte Abschnitt meines Fußballer-Lebens. Aber das spielt für diese beiden Begegnungen überhaupt keine Rolle!“ Das sagte Magath dem „Kicker“ im Vorfeld der beiden Relegations-Begegnungen, die darüber entscheiden werden, wer den letzten verbleibenden Platz in der Bundesliga 2022/23 bekommt.

Kurztrainingslager in Kienbaum

Für die Herthaner, die zu Saisonbeginn auf einen Platz im internationalen Geschäft gehofft hatten, wäre der Abstieg eine Katastrophe. Daher werden im Vorfeld der Duelle mit dem HSV noch einmal die Kräfte gebündelt. Vor dem Hinspiel verbringt die Mannschaft zwei Tage im Kurztrainingslager im brandenburgischen Kienbaum. Das Ziel: die Köpfe freibekommen, sich voll auf die kommenden Aufgaben fokussieren. Geschäftsführer Fredi Bobic gibt die Richtung vor: „Die Jungs müssen den Glauben haben, dass wir es reißen! Es ist unsere Aufgabe, sie da hinzubekommen, dass sie leidenschaftlich arbeiten und den Gegner niederringen.“

Vor dem Spiel bangt Hertha BSC noch um den Einsatz von Torwart Marcel Lotka, der sich am 34. Spieltag eine Gehirnerschütterung zugezogen hat. Zurück im Training waren dafür unter der Woche die Verteidiger Niklas Stark und Linus Gechter. Mehr Auswahl also für Magath vor diesem Duell, das für ihn – nicht nur aufgrund der sportlichen Bedeutung – ein ganz besonderes wird.

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