Henrichs will sich auch bei Flick beweisen

Benjamin Henrichs kämpft um seine WM-Chance
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Benjamin Henrichs von Pokalsieger RB Leipzig verdankt seine Rückkehr in die Fußball-Nationalmannschaft vor allem Trainer Domenico Tedesco.

„Ich bin ihm extrem dankbar. Er hat großen Anteil daran, dass ich wieder hier bin. Es ist immer etwas anderes, wenn du einen Trainer hast, der dich voll unterstützt. Man spielt ganz anders“, sagte Henrichs am Dienstag im Trainingslager der Nationalmannschaft in Marbella. Seinen bisher letzten Einsatz im DFB-Trikot über 90 Minuten hatte der 25-Jährige im Oktober 2020, danach folgten zwei Einwechslungen.

Unter Tedesco zu alter Stärke

Seine Rückkehr in die Nationalelf sieht Henrichs als Beweis für die Schnelllebigkeit des Fußball-Geschäfts. „In der Hinrunde hatte ich einen Trainer, da habe ich nicht ein Spiel über 90 Minuten gespielt. Er hat öffentlich gesagt, das er nicht weiß, was meine Qualitäten sind. Jetzt habe ich den Pokal gewonnen und bin bei der Nationalmannschaft“, sagte Henrichs. Unter Tedescos Vorgänger Jesse Marsch spielte Henrichs in Leipzig keine Rolle und wollte den Club im Winter eigentlich verlassen.

Tedesco setzte jedoch auf den flexiblen Defensivspieler, der nun als Pokalsieger nach Spanien reiste. „Da gab es als erstes Glückwünsche von allen und der Trainer hat es vor versammelter Mannschaft auch noch einmal angesprochen“, sagte Henrichs. „Das ist natürlich ein schönes Gefühl.“ Er hoffe nun, „dass ich die Leistung vom Verein auch hier rüberbringen kann“.

Die Nationalmannschaft startet am 4. Juni in Bologna gegen Europameister Italien in die Nations League. Es folgen die Partien in München gegen England (7. Juni), in Budapest gegen Ungarn (11. Juni) und noch das Rückspiel gegen Italien am 14. Juni in Mönchengladbach.

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