Helmer sieht Hertha BSC weiter im Keller

Thomas Helmer machte 68 Länderspiele für die DFB-Auswahl
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Hertha BSC hat den Abstieg in die 2. Bundesliga erst im Relegations-Rückspiel gegen den HSV abgewendet. Ex-Bundesliga-Profi Thomas Helmer glaubt aktuell nicht, dass es für den Hauptstadtklub in der neuen Saison besser wird.

Die Fans von Hertha BSC müssen sich auch in der Spielzeit 2022/2023 auf Abstiegskampf einstellen, meint Thomas Helmer in seiner Kolumne für den „kicker“. Der ehemalige Abwehrspieler des FC Bayern und von Borussia Dortmund hatte „nicht den Eindruck, dass es eine Mannschaft ist“, wenngleich die Berliner aus der 0:1-Niederlage aus dem Hinspiel „gelernt“ hätten. Das Rückspiel gewann die Mannschaft von Felix Magath mit 2:0.

Helmer weiter: „Dass der Verein nun die Kurve kriegt, bezweifle ich dennoch. Fredi Bobic hat viel Arbeit vor sich, er hatte sich die Aufgabe sicher einfacher vorgestellt. Ein Problem: Die Erwartungshaltung ist höher als das Potenzial.“

Derzeit sei Hauptstadtrivale Union „klar die Nummer eins in der Hauptstadt“, schließlich schloss die Mannschaft von Trainer Urs Fischer sensationell auf Platz fünf ab und spielt somit künftig in der Europa League.

Vom Hamburger SV war Helmer indes „enttäuscht, er hatte den psychologischen Vorteil auf seiner Seite und nutzte ihn nicht. Am Ende mangelte es an Qualität auf dem Platz, vier Jahre 2. Liga haben ihre Spuren hinterlassen und Substanz gekostet“. 

Helmer: HSV muss „als Einheit“ auftreten

Geht es nach Helmer, müsse der HSV nun in Zukunft „in der Führungsspitze als Einheit“, nur so könne der stolze Nordklub „wieder nach oben kommen. Denn auch ohne Schalke und Bremen in der Liga wird der Aufstieg 2023 keinesfalls ein Selbstläufer“.

Immerhin hat sich HSV-Präsident Marcell Jansen am Montag für personelle Konstanz in den Führungsgremien des Zweitligisten ausgesprochen. „Wir haben beiden Vorständen das absolute Vertrauen ausgesprochen“, sagte der Ex-Profi in einem Interview auf der Vereinsseite und ergänzte: „Ohne Zweifel werden wir die Energie bündeln und gemeinsam einen neuen Anlauf nehmen.“

Zuletzt war von Differenzen zwischen Sportvorstand Jonas Boldt und dem kommissarischen Vorstand Thomas Wüstefeld berichtet worden.

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