Hämischer Tweet zur HSV-Pleite: Werder kassiert Shitstorm

Am Montagabend hat Werder Bremen in Fußball-Deutschland eher keine Sympathiepunkte gesammelt: Nach der Niederlage des Nord-Rivalen HSV im Relegations-Rückspiel gegen Hertha BSC veröffentlichten die Grün-Weißen einen hämischen Tweet, der einen formidablen Shitstorm zur Folge hatte. Später ruderte der Bundesliga-Aufsteiger zurück.

Werder Bremen hat sich über den HSV lustig gemacht
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Am Montagabend hat Werder Bremen in Fußball-Deutschland eher keine Sympathiepunkte gesammelt: Nach der Niederlage des Nord-Rivalen HSV im Relegations-Rückspiel gegen Hertha BSC veröffentlichten die Grün-Weißen einen hämischen Tweet, der einen formidablen Shitstorm zur Folge hatte. Später ruderte der Bundesliga-Aufsteiger zurück.

Was war passiert? Nachdem am Montag in Hamburg der Schlusspfiff ertönt war und durch die 0:2-Heimniederlage gegen Hertha BSC feststand, dass der HSV auch im vierten Anlauf nicht in die Erstklassigkeit zurückkehren würde, setzte Werder Bremen einen folgenschweren Tweet ab.

„Das wäre wirklich unsensibel und wenig feinfühlig, wenn jetzt jemand dieses Video posten würde …“, schrieben die Hanseaten mit einem zwinkernden Smilie über einen Ausschnitt der eigenen Aufstiegs-Feierlichkeiten, als die tosende Menge im Weserstadion auf Zuruf von Ersatzkeeper Michael Zetterer „Seht ihr Hamburg, so wird das gemacht“ gesungen hatte.

Dass in demselben Tweet auch Hertha BSC zum Ligaverbleib gratuliert wurde, ging komplett unter, entwickelte sich doch in kürzester Zeit ein Shitstorm für die Medienabteilung der Bremer.

Anhänger unterschiedlichster Vereine, darunter auch viele Werder-Fans, beklagten Respektlosigkeit und mangelndes Fairplay. Bei aller Rivalität sei ein wenig Feinfühligkeit und Demut dennoch angebracht, so der Tenor.

SV Werder Bremen rudert nach Shitstorm zurück

Werder reagierte prompt und löschte den Eintrag knapp 15 Minuten später wieder. Zudem entschuldigte sich der Verein kleinlaut für seinen Fehltritt, der „völlig unangebracht und unsportlich“ gewesen sei. Immerhin wisse man „aus eigener Erfahrung, welche Emotionen mit der Relegation verbunden sind“.

Die Bremer waren vor zwei Jahren durch zwei Remis in der Relegation gegen den 1. FC Heidenheim nur haarscharf dem Abstieg entronnen.

Werder beendete den Beitrag mit einem frommen Wunsch: „Wir hoffen, dass es bald wieder Nordderbys in der Bundesliga gibt.“

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