Gladbach macht Millionen-Minus

Gladbach: Schippers erklärt finanzielle Verluste
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Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat im Geschäftsjahr 2021 ein Minus von 14,6 Millionen Euro gemacht.

Die roten Zahlen seien eine direkte Folge von Corona, sagte Geschäftsführer Stephan Schippers auf der Mitgliederversammlung am Montagabend. Ein Jahr zuvor hatte Gladbach einen Verlust in Höhe von 16,7 Millionen verzeichnet. Der fünfmalige Meister verfügt aber noch über ein Eigenkapital von 71,8 Millionen.

„Im Ligavergleich ist das ein sehr respektables Ergebnis“, sagte Schippers. Insgesamt habe die Borussia in zwei Corona-Jahren einen Umsatzverlust von 100 Millionen verzeichnet, 70 Millionen davon seien durch Einsparungen wettgemacht worden.

„Wir sind als Borussia sehr ordentlich durch diese Zeit gekommen, vor allem wirtschaftlich. Sportlich sind wir nicht zufrieden, wir haben unsere Ziele nicht erreicht“, sagte Präsident Rolf Königs. Die Borussia hatte die vergangene Saison auf Rang zehn und damit erstmals seit 2010/11 nicht auf einem einstelligen Platz beendet.

Lang anhaltenden Applaus gab es, als Königs an den ehemaligen Sportdirektor Max Eberl erinnerte, der im Januar nach 23 Jahren im Verein erschöpft zurückgetreten war. „Den Applaus hat er verdient“, sagte Königs: „Max Eberl hat in 13 Jahren als sportlicher Manager eine gute Arbeit für uns gemacht. Was er für uns gemacht hat, vergessen wir nicht. Am Tag seines Rücktritt waren wir traurig.“

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