FC Schalke 04 im Itakura-Poker unter Druck

Ko Itakura gehörte in der abgelaufenen Saison zu den wichtigsten Spielern des FC Schalke 04. Ob der ausgeliehene japanische Innenverteidiger auch in der Bundesliga das königsblaue Trikot tragen wird, ist weiterhin fraglich. Eine Entscheidung steht zeitnah an. 

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Ko Itakura gehörte in der abgelaufenen Saison zu den wichtigsten Spielern des FC Schalke 04. Ob der ausgeliehene japanische Innenverteidiger auch in der Bundesliga das königsblaue Trikot tragen wird, ist weiterhin fraglich. Eine Entscheidung steht zeitnah an. 

Auf Sportdirektor Rouven Schröder wartet viel Arbeit in den nächsten Wochen. Der 46-Jährige konnte im vergangenen Sommer so einige Transfercoups landen. Dazu gehörte auch die Leihe von Ko Itakura, der eine zentrale Rolle beim Aufstieg des FC Schalke 04 spielte. Dass die Königsblauen den Innenverteidiger gerne halten würden, ist allseits bekannt, aber ebenso sorgt die eingebaute Kaufoption für Kopfschmerzen auf Schalke. 

Laut der „WAZ“ muss S04 bis zum 31. Mai entscheiden, ob Itakura für 5,5 Millionen Euro fest vom englischen Meister Manchester City verpflichtet werden soll. Eine hohe Summe, die Schalke auch trotz des Aufstiegs in die Bundesliga durchaus schmerzen würde. 

Dabei spielen direkt mehrere Faktoren eine Rolle. Nicht nur die Ablösesumme stellt ein Problem dar, sondern auch die Vertragskonditionen mit dem Spieler sind noch nicht geklärt. Der 25-Jährige soll laut der „WAZ“ nach seiner starken Saison von vielen Klubs umworben sein. Dass Schalke mit den Konditionen aller Interessenten mitziehen kann, ist mehr als fraglich.

„Sky“ berichtet ebenfalls, dass sich ein Transfer derzeit schwierig gestaltet. ManCity würde den Spieler gerne an einen anderen Verein verkaufen, um eine höhere Ablösesumme einzunehmen und es gibt viele Interessenten. Darunter befinden sich dem TV-Sender zufolge auch drei Bundesligisten. 

Itakura-Deal ist für den FC Schalke 04 kompliziert

Dass den Königsblauen derzeit ein wenig die Hände gebunden sind, liegt auch an der unklaren Zukunft anderer Akteure.

Es ist unsicher, ob Schalke im weiteren Verlauf des Transfersommers hohe Ablösesummen für die aktuell verliehenen Ozan Kabak und Amine Harit einnehmen kann. Auch mit Malick Thiaw könnte der Aufsteiger Geld in die klammen Vereinskassen spülen, aber sicher ist dies nun einmal nicht. Finanzielle Wetten auf die Zukunft wollte die Vereinsführung eigentlich nicht mehr abschließen. Zu sehr verbrannte sich der Klub in der jüngeren Vergangenheit an solchen Deals. 

Eine Verpflichtung Itakuras würde die weitere Transferplanung immens beeinflussen. Zieht S04 die Kaufoption, müssten sich Schröder und Co. auf ablösefreie Spieler und Leihen konzentrieren. Eine „All-In-Taktik“ bei Itakura sei deshalb „nicht vorstellbar“, wie die „WAZ“ weiter berichtet. Dass auch noch nicht klar ist, wer in der kommenden Saison an der Seitenlinie auf Schalke steht, erschwert die Planung zusätzlich. 

Die Zeit drängt. Schalke muss zeitnah eine harte Entscheidung bei einem der Aufstiegshelden treffen.

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