Ex-Berater: Das steckt hinter der Lewandowski-Attacke

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Sein langjähriger Berater Cezary Kucharski glaubt nach den brisanten Aussagen von Robert Lewandowski bei der polnischen Nationalmannschaft am Montag nicht an eine Zukunft des Torjägers beim FC Bayern.

„Ich glaube, dass Robert unbedingt weg möchte. Diese Sätze sind heftig“, sagte Kucharski gegenüber „Sport1“.

Lewandowski hatte seinen Wechselwunsch bei einer Pressekonferenz vor den Nations-League-Auftritten der Polen nochmals deutlich zum Ausdruck gebracht.

„Was sicher ist: Meine Ära beim FC Bayern ist vorbei. Ich sehe keine Möglichkeit, meine Karriere in diesem Klub fortzusetzen angesichts dessen, was in den vergangenen Wochen vorgefallen ist“, so der 33-Jährige.

Nicht mehr „100 Prozent Leistung“ für den FC Bayern?

Für Kucharski ist das aus Sicht des deutschen Rekordmeisters ein klares Alarmsignal. „Nach diesen Sätzen kann ich mir wirklich nicht mehr vorstellen, dass er weiter noch 100 Prozent Leistung für die Bayern bringen würde“, erklärte der frühere Lewandowski-Berater.

Sein ehemaliger Klient brauche „eine neue Motivation. Sein Herz ist längst nicht mehr bei Bayern“. Es gehe Lewandowski „sicher nicht mehr um Geld“, mutmaßte Kucharski.

Die Situation ist aus Sicht des Spieler-Agenten auch eine völlig andere als 2013, als Lewandowski keine vorzeitige Freigabe vom BVB erhielt und erst ein Jahr später mit Ablauf seines Vertrags ablösefrei zum FC Bayern wechseln durfte. „Damals, da war er noch jung und hatte Angst gehabt. Jetzt ist er ein erfahrener Spieler und weiß, was er will“, so Kucharski.

Kahn kritisiert Lewandowski

Beraten wird der Superstar inzwischen vom Israeli Pini Zahavi. Mit ihm zusammen will Lewandowski einen sofortigen Wechsel zum FC Barcelona erzwingen.

Bayerns Vorstandschef Oliver Kahn hatte gegenüber „Sport1“ am Montag bereits auf die neuerlichen Aussagen des renitenten Angreifers reagiert. „Warum Robert diesen Weg gewählt hat, kann ich Ihnen nicht sagen. Solche Äußerungen in der Öffentlichkeit bringen keinen weiter. Robert wurde hier zweimal in Folge Weltfußballer – ich denke, er sollte wissen, was er am FC Bayern hat. Wertschätzung ist keine Einbahnstraße!“

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