Die Schlüsselspieler von RB Leipzig im DFB-Pokalfinale

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Am Samstag steht das 79. Finale im DFB-Pokal an. Der Sport-Club Freiburg und RB Leipzig duellieren sich im Berliner Olympiastadionl. bundesliga.de wirft einen Blick auf die Schlüsselspieler der Sachsen in diesem packenden Duell.

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Während es der Sport-Club Freiburg erstmals ins Finale des DFB-Pokals geschafft hat, steht RB Leipzig bereits zum dritten Mal innerhalb der vergangenen vier Jahre im Endspiel im Berliner Olympiastadion. Beide Clubs verfügen über exzellente Einzelspieler.

Diese fünf Akteure dürften im 79. Finale des Wettbewerbs eine wichtige Rolle für die Sachsen spielen:

Peter Gulacsi

Der Torwart ist zugleich auch der Kapitän von RB Leipzig und ein extrem sicherer Rückhalt. Seit er 2015 aus Salzburg kam, hat er sich zu Leipzigs Rekordspieler in der Bundesliga entwickelt: In 197 der 204 Spiele stand er auf dem Platz. Im Team hat er einen großen Stellenwert und nach dem Abgang von Marcel Sabitzer die Kapitänsbinde übernommen.

Gulacsi kassierte in seinen 33 Spielen dieser Bundesliga-Saison (einmal fehlte er wegen Corona) 34 Gegentore – er blieb zehnmal „sauber“ – das schaffte kein Keeper häufiger. In der vergangenen Saison war ihm das sogar in 15 seiner 33 Spiele gelungen. Auch das war ein Bestwert. Seine 70 Prozent abgewehrten Torschüsse waren besser als 2020/21 (65 Prozent).

Womöglich ein wichtiger Fakt, falls das Finale nach 120 Minuten nicht entschieden ist: Gulacsi parierte in der Bundesliga zwei Strafstöße (von 23), den letzten im Februar 2017 in Mönchengladbach gegen Thorgan Hazard.

Josko Gvardiol

Dieser Transfer hat sich für Leipzig voll ausgezahlt: Josko Gvardiol wurde nach seinem Wechsel aus Zagreb sofort Stammspieler und überzeugt mit 20 Jahren bereits mit Top-Leisten auf dem höchsten Niveau. Gvardiol agierte als Linksverteidiger oder etwas zentraler in einer Dreier- oder Viererkette. Absolut gesehen gewann Gvardiol die meisten Zweikämpfe in seinem Team, seine Gewinnquote lag bei 58 Prozent. Der Kroate ist ein giftiger Spieler, er beging die meisten Fouls bei den Sachsen (39) und sah die meisten Gelben Karten (sieben).

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Gvardiol fing viele gegnerische Zuspiele ab und war im Schnitt 92 Mal pro 90 Minuten am Ball – am häufigsten bei RB. Absolut gesehen hatte Gvardiol ligaweit die drittmeisten Ballbesitzphasen (hinter den Münchnern Kimmich und Upamecano). Zudem ist er schnell, er erreichte in der Bundesliga eine Höchstgeschwindigkeit von 34,6 km/h.

Auch in der Offensive hat er Qualitäten, erzielte zwei Tore selbst und bereitete zwei weitere vor. Gvardiol besitzt gute technische Fähigkeiten und kann präzise Pässe spielen. Insgesamt hat sich Leipzig mit ihm ein tolles Komplettpaket gesichert.

Konrad Laimer

Laimers Kernkompetenz ist es, im Spiel gegen den Ball unangenehm zu sein, er bestreitet regelmäßig viele Zweikämpfe, ist laufstark und schnell (Topspeed in der Bundesliga: 35,0 km/h). Aber auch fußballerisch hat sich der Österreicher immer mehr gesteigert und versteht es, seine Ballgewinne mit gekonnten Offensivaktionen zu veredeln. 2021/22 traf er viermal – in seiner Bundesliga-Karriere zuvor nur dreimal. Laimer gab 2021/22 außerdem vier Torvorlagen, kommt insgesamt also auf acht Scorer-Punkte und davon verbuchte er sieben in der Rückserie.

Laimer hat Finalerfahrung, mit RB Salzburg holte er dreimal das nationale Double in Österreich. 2016 und 2017 kam Laimer auch jeweils im Cup-Finale zum Einsatz; im Endspiel 2016 steuerte er ein Tor und einen Assist zum 5:0-Sieg über Admira bei. Bei Leipzigs bisherigen Pokal-Endspielen 2019 und 2021 kam er jeweils als Einwechselspieler zum Zuge, diesmal sollte er für die Startelf gesetzt sein.

Christopher Nkunku

Nicht ohne Grund wurde Christopher Nkunku zum Bundesliga Player of the Season gewählt. Der Franzose hat eine überragende Spielzeit hinter sich, die nun mit dem Pokalsieg gekrönt werden könnte. Nkunku kam in der Bundesliga-Saison 2021/22 von allen Leipziger Feldspielern auf die meiste Einsatzzeit und stand mit drei Ausnahmen immer in der Startelf. Er war 2021/22 mit 20 Treffern Leipzigs Top-Torschütze (ligaweit Platz vier hinter Lewandowski, Schick und Haaland) – er traf fast doppelt so oft wie in seinen vorherigen beiden Bundesliga-Spielzeiten zusammen (da elfmal). In der Rückrunde wurden seine 13 Treffer einzig von Robert Lewandowski (16) überboten.

Mit 34 Pflichtspieltoren egalisierte Nkunku den RB-Saisonrekord von Timo Werner aus der Spielzeit 2019/20, mit einem Tor im Finale könnte er Werner überbieten. In der Bundesliga kam Nkunku 2021/22 außerdem auf 13 Torvorlagen – ebenfalls RB-Bestwert und ligaweit hinter Thomas Müller Platz zwei.

Der technisch versierte Nkunku ist nur schwer vom Ball zu trennen, er dribbelt gut, ist ballsicher, sehr schnell (Topspeed von 35,5 km/h) und zog 2021/22 bei RB die meisten Sprints an (913). Zudem traf er im abgelaufenen Spieljahr zweimal mit einem direkten Freistoß, ligaweit kein Spieler öfter.

Andre Silva

Seit dem Trainerwechsel zu Domenico Tedesco ging es bei Andre Silva steil bergauf. Acht seiner elf Tore erzielte er nach dem Trainerwechsel. Nur Nkunku traf bei Leipzig öfter als der Mittelstürmer. Neben seinen Toren bereitete der Portugiese noch drei Tore vor, brachte es somit auf 14 Scorer-Punkte.

Silva ist spielstark und technisch beschlagen, aber auch bei hohen Zuspielen zu beachten. Er bietet insgesamt das komplette Stürmerpaket an. Er war in der Bundesliga 15 Mal per Kopf erfolgreich (dreimal im RB-Dress), obwohl er 2021/22 nur 31 Prozent seiner Kopfballduelle gewann.

Der Angreifer ist ein Pokal-Spezialist, er sammelte in seinen zehn DFB-Pokal-Spielen neun Scorer-Punkte (fünf Tore, vier Assists). Am souveränen 4:0-Viertelfinalsieg dieser Saison in Hannover war er als Torschütze und Vorbereiter maßgeblich beteiligt. Im Halbfinale gegen Union übernahm er beim Elfmeter Verantwortung und verwandelte zum 1:1. Nun steht er erstmals im Endspiel.

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