Details zur Rose-Trennung beim BVB durchgesickert

Marco Rose ist nicht mehr Trainer des BVB
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Das Aus von Ex-Trainer Marco Rose bei Borussia Dortmund am vergangenen Freitag kam überraschend. Nun wurden Details des BVB-Gipfeltreffens, das in der Trennung mündete, enthüllt.

Laut der „Sport Bild“ soll es in dem zweistündigen Treffen mit BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, dem scheidenden Sportdirektor Michael Zorc, Nachfolger Sebastian Kehl, Klub-Berater Matthias Sammer und Marco Rose gar nicht primär um die Zukunft des Trainers gegangen sein.

Vielmehr standen Analysen zur vergangenen Saison auf dem Tagesprogramm. Themen, die dabei besprochen werden sollten, waren zum Beispiel die fehlende Mentalität, das Kabinenklima, die Verletzungsanfälligkeit, die Außendarstellung oder die Gegentorflut.

Doch anstatt – wie von den BVB-Bossen gewünscht – Lösungsansätze zu präsentieren, kam von Rose wenig, beziehungsweise nichts. Der Coach habe sich stattdessen auf Erfolgsfakten wie 85 erzielte Treffer berufen. Beim Thema Verletzungsanfälligkeit habe er auf die Kaderzusammenstellung hingewiesen.

Dem Bericht zufolge sei bei Rose ein „Eindruck von Uneinsichtigkeit“ entstanden. Außerdem habe es „zu wenig ‚Ich‘ in Roses Aussagen“ gegeben, „dagegen zu viel forderndes ‚Ihr‘.“

Die Kernfrage, die Rose am Ende des Treffens gestellt haben soll, war: „Glaubt ihr zu einhundert Prozent daran?“. Am Ende war die Antwort eindeutig.

Rose fehlte die „hundertprozentige Überzeugung“ beim BVB

Rose war vor der abgelaufenen Saison auf Edin Terzic gefolgt, der nun die Nachfolge antreten wird.

„Nach einer Saison, die aus unterschiedlichen Gründen unbefriedigend war, mussten wir feststellen, dass wir in vielen Teilbereichen nicht das Maximum aus unseren Möglichkeiten herausgeholt haben“, begründete Watzke die überraschende Entscheidung.

Rose selbst sprach von einer „schwierigen Saison mit vielen Unwägbarkeiten“. „Während unseres Gespräches ist in mir der Eindruck gereift, dass die hundertprozentige Überzeugung aller Verantwortlichen nicht mehr vorhanden ist. Letztlich haben wir uns deshalb gemeinsam entschieden, die Zusammenarbeit zu beenden“, führte der gebürtige Leipziger aus.

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