Der Hamburger SV gewinnt das Hinspiel der Relegation 1:0 bei Hertha BSC

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Der Hamburger SV hat das Hinspiel der Relegation 1:0 (0:0) bei Hertha BSC gewonnen. Ludovit Reis (57.) schoss den HSV im Olympiastadion zum Sieg und verschaffte den Hanseaten dadurch einen Vorteil für das Rückspiel am Montag.

Bundesliga Match Facts

  • Schnellster Spieler des Spiels: Bakery Jatta (HSV), 34,21 km/h

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Für den verletzten Marcel Lotka spielte Oliver Christensen im Tor von Hertha BSC. Es war sein erstes Pflichtspiel für die Hertha-Profis. Zudem kam Luca Wollschläger zu seinem Startelfdebüt und Niklas Stark ersetzte den gesperrten Santiago Ascacibar.

Beim Hamburger SV gab es nur eine Änderung in der Anfangself: Maximilian Rohr begann für Josha Vagnoman. Er spielte in der 2. Bundesliga nur zweimal von Beginn an (zuletzt am 5. April beim 4:0 gegen Aue).

Hamburg offensiv besser, Herthas Tor zählt nicht

Bei hochsommerlichen Temperaturen ging es im fast ausverkauften Olympiastadion mit vielen intensiven Zweikämpfen direkt zur Sache. Die Hertha lief hoch an, während es der HSV mit langen Bällen über die Außenbahnen nach vorne versuchte. Die Gäste hatten in der Anfangsphase mehr Spielanteile, aber die Hausherren bissen sich immer besser ins Spiel und kamen vor allem durch Standards vor das gegnerische Tor.

Den ersten Hamburger Abschluss hatte Miro Muheim, der aus 20 Metern links vor dem Strafraum knapp rechts vorbeischoss (22.). Danach hatte Bakery Jatta zweimal die Möglichkeit ein Tor vorzubereiten, die Flanken von rechts verpasste die HSV-Offensive um Zentimeter (24. und 25.).

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In der 32. Minute hatte Robert Glatzel die große Chance für den HSV, aber Christensen wehrte den Schuss links im Strafraum mit einem Fuß ab. Bei dieser Aktion bekam Peter Pekarik den Ball im Sechzehner an den Unterarm, nach Überprüfung entschied Schiedsrichter Harm Osmers aber nicht auf Elfmeter.

Kurz vor dem Pausenpfiff traf Hertha BSC fast wie aus dem Nichts ins Tor: Maximilian Mittelstädt bediente Ishak Belfodil von der linken Seite, der aus acht Metern ins rechte Eck köpfte. Der Stürmer stand beim Zuspiel aber knapp im Abseits, wodurch das Tor nicht gegeben wurde.

Der HSV jubelt in Berlin – Imago

Reis entscheidet das Spiel

Der zweite Durchgang begann so intensiv, wie der erste aufgehört hat. Viele Fouls unterbrachen immer wieder den Spielfluss, aber in der Anfangsphase begegneten sich die Teams auf Augenhöhe. In der 57. Minute ging der HSV durch einen Angriff über links in Führung: Muheim schickte Ludovit Reis an den Strafraum, dessen Flanke immer länger wurde und über Keeper Christensen ins rechte Eck flog (1:0). Der Niederländer nutzte seinen ersten Torschuss der Partie – sofern er denn gewollt war.

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Nur fünf Minuten später meldete sich der Berliner Angriff, mit Belfodil, der rechts vor dem Tor Daniel Heuer Fernandes prüfte (62.). Davon ließen sich die Hanseaten aber nicht einschüchtern und spielten auf den zweiten Treffer: Sonny Kittel flankte von links an den zweiten Pfosten, wo Glatzel knapp am Kopfball verhindert wurde (69.).

Bis zum Abpfiff warf sich die Hertha zwar voll rein und investierte mehr nach vorne, der HSV brachte die knappe Führung aber über die Zeit und verschaffte sich durch den Sieg eine gute Ausgangslage für das Rückspiel am Montag im Hamburger Volksparkstadion.

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