„Das macht schon Spaß“: FC Bayern München setzt zum Saisonstart erstes Ausrufezeichen

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Rekordmeister oben auf: Der FC Bayern München startet mit einem furiosen 6:1-Auswärtssieg (5:0) gegen Eintracht Frankfurt in die neue Bundesliga-Saison. Aus einer starken Teamleistung stach Youngster Jamal Musiala mit einem Doppelpack an Toren besonders heraus. Der 19-Jährige traf zum zwischenzeitlichen 3:0 und zum 6:1-Endstand.

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Bereits in der vergangenen Woche bewies der FC Bayern München im Supercup gegen RB Leipzig, dass die Torfabrik bereits auf Hochtouren läuft. Nach dem DFB-Pokalsieger wartete zum Bundesligastart der Europa League-Sieger Eintracht Frankfurt auf den Rekordmeister. Die Frankfurter hatten sich in diesem Transfersommer bisher prominent verstärkt. Unter anderem kam Ex-Münchner Mario Götze von der PSV Eindhoven in die Main-Metropole. Doch auch der Europapokalsieger konnte die Torflut des FCB nicht aufhalten und so stand am Ende ein 6:1 auf der Anzeigetafel.

Spielbericht: 6:1! FC Bayern mit Machtdemonstration bei Eintracht Frankfurt

Die sechs Treffer wurden von fünf Torschützen erzielt: Joshua Kimmich (5.), Benjamin Pavard (11.), Neuzugang Sadio Mane (29.) und Serge Gnabry (43.) trafen jeweils einmal. Jamal Musiala (35., 83.) brachte den Ball gleich zwei Mal im Tor von SGE-Keeper Kevin Trapp unter. Trainer Julian Nagelsmann hätte sich wohl keinen besseren Start vorstellen können: „Man malt sich vieles aus. In der ersten Halbzeit war die Energie herausragend.“ Er erklärte sich die Dominanz auch mit einem Neuzugang: „Wir sind sehr variabel in der Spitze. Mané gibt uns mehr Flexibilität. Das ist teilweise schon eklig zu verteidigen.“

Musiala: „Aktuell läuft es einfach!“

Doch Youngster Musiala stach am stärksten heraus. Neben seinen zwei Toren  traf er ein weiteres Mal das Aluminium und bereitete zwei Torschüsse des FC Bayern vor. Nach dem Spiel gab der Youngster sich zufrieden, zeigte aber auch Raum für Verbesserungen auf: „Wir wollten mit der gleichen Energie wie gegen Leipzig spielen. In der zweiten Halbzeit gab es eine Phase, in der wir viel hinterherlaufen mussten, aber generell haben wir ein gutes Spiel gemacht. Wir versuchen immer, viele Chancen zu kreieren. Wir sind alle technisch stark und aktuell läuft es einfach.“

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Neben Coach Nagelsmann hatte auch Joshua Kimmich lobende Worte für seine Offensivreihe zu verteilen: „Die vier da vorne, das macht schon Spaß. Im Team stimmt es. Da kann etwas entstehen.“ Doch auch die eingewechselten Spieler kamen gut ins Spiel. Leroy Sane bereitete Musialas zweiten Treffer mit einem sehenswerten Pass hinter die Kette vor. Mit Sane betrat auch Neuzugang Mathys Tel das Spielfeld. Er kam selbst zwar nicht zum Abschluss, bereitete aber zwei Torschüsse seiner Teamkameraden vor.

Sadio Mane überzeugt bei seinem Bundesliga-Debüt mit einem Treffer – Alexander Scheuber/Bundesliga/Bundesliga Collection via Getty Images

Die Offensive des FC Bayern ist bereits in Form

Doch es war nicht alles perfekt. „Ein Kritikpunkt ist natürlich immer, dass wir es wieder nicht geschafft haben, zu Null zu spielen“, stellte Kimmich noch Potenzial für Verbesserungen in Aussicht. Trainer Nagelsmann zeigte Verständnis für den defensiven Ausrutscher: „In der zweiten Halbzeit war es normal, dass man einen Gang rausnimmt. Das ist auch ein Stückweit clever, wenn man sich den Spielkalender der nächsten Monate anschaut.“ Die Entstehung des Gegentors wird ihn aber auch nicht glücklich machen. Eintracht-Neuzugang Randal Kolo Muani reagierte auf einen unsauberen Rückpass und spitzelte Torwart Manuel Neuer den Ball vom Fuß, ehe er freistehend ins Tor einschob.

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Neben Musiala sorgte vor allem Thomas Müller für Aufsehen. Mit einer Pass-Effizienz von 1,55 spielte er mehrere Tore heraus, bereitete das 4:0 und 5:0 sogar direkt vor. Eine weitere vorbereitete Großchance sowie einen eigenen Alu-Treffer legte er obendrauf. Dabei hätte die Torausbeute des FC Bayern noch größer sein können. Sadio Mane traf zwar zum 3:0, vergab jedoch drei weitere gute Chancen. Klar ist aber, dass die Offensive Robert Lewandowski bisher nicht zu vermissen scheint. Es läuft sehr gut – oder wie Kimmich sagte: „Das macht schon Spaß.“ Am zweiten Spieltag trifft der FC Bayern München zuhause auf Ex-Trainer Niko Kovac und seinen VfL Wolfsburg (Sonntag, 17:30 Uhr). Es wird spannend, ob sie ihre Tormaschine dort am Laufen halten können.

Niklas Staiger

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