BVB größer als Köln? Baumgart lässt aufhorchen

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Steffen Baumgart hat den 1. FC Köln in seiner ersten Saison in der Domstadt direkt in den Europapokal geführt. Klar, dass der Cheftrainer im Rheinland längst als Heilsbringer gefeiert wird. Aufgrund dessen warnt der 50-Jährige vor einer „sehr hohen Fallhöhe“.

„Was in diesem Jahr gut gelaufen ist, wird im nächsten Jahr nicht reichen. Es entwickelt sich alles immer weiter – deshalb wird es Dinge geben, die wir verändern müssen“, erklärte Baumgart im Interview mit der „Sport Bild“.

Der FC-Coach führte aus: „Es geht nicht, dass man jede Saison neue Spieler dazuholt, ohne sich selbst zu erneuern. Vielleicht müssen meine Ansprachen anders werden, vielleicht müssen sie leiser sein. Eventuell müssen sie mal von anderen gehalten werden.“

In der abgelaufenen Bundesliga-Saison landete der 1. FC Köln auf dem siebten Platz und rangierte dadurch vor deutlich finanzstärkeren Vereinen wie der TSG Hoffenheim oder dem VfL Wolfsburg.

„Tradition ist nicht gleich Erfolg. Das muss man sich erarbeiten. Ich habe das Gefühl, dass gerade diese Vereine viel gelernt haben, sich von Emotionen nicht leiten lassen – sondern mit Ruhe, Sachlichkeit und Klarheit arbeiten“, erläuterte Baumgart.

„Ich sehe Dortmund nicht unbedingt größer als uns beim 1. FC Köln“

Gleichzeitig verteidigte der Trainer des 1. FC Köln Klubs wie Bayer Leverkusen oder RB Leipzig. Baumgart finde, „dass diese Vereine eine Berechtigung haben, in der Bundesliga zu sein, weil sie einen guten Job machen.“

„Außerdem: Was ist mit Dortmund? Die Borussia ist eine Aktiengesellschaft, darüber diskutiert doch auch keiner“, fügte der gebürtige Rostocker an.

Darüber hinaus erklärte Baumgart seine Aussage, dass es es in Deutschland nur drei größere Klubs als den 1. FC Köln geben würde: den FC Bayern, FC Schalke 04 und BVB.

„Das bezog sich auf die Anzahl der Mitglieder“, erläuterte Baumgart: „Aber ich sehe Dortmund nicht unbedingt größer als uns beim 1. FC Köln. Okay, sie sind in der Vergangenheit erfolgreicher gewesen. Aber das hat mit finanziellen Mitteln zu tun, die sie sich erarbeitet haben.“

Auch in Köln seien „solche Erfolge möglich“. „Man muss sie sich aber erarbeiten. Als Jürgen Klopp 2008 zum BVB ging, war Dortmund Tabellen-13. und wurde drei Jahre später Deutscher Meister. Oder: Domenico Tedesco führte Schalke 2018 zur Vize-Meisterschaft. Also warum soll es nicht gehen? Man muss Visionen haben, daran glauben und dafür hart arbeiten“, so Baumgart.

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