3:1! Borussia Mönchengladbach schlägt die TSG 1899 Hoffenheim hochverdient

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Borussia Mönchengladbach hat mit einem 3:1 (1:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim unter Neu-Coach Daniel Farke einen Auftakt nach Maß gefeiert. Die Tore für die Fohlen erzielten Ramy Bensebaini (42.), Marcus Thuram (71.) und Nico Elvedi (78.). Für die TSG traf Robert Skov zur zwischenzeitlichen Führung (25.). Stefan Posch flog mit Gelb-Rot in Hälfte eins vom Platz (19.).

  • Pass Effizienz: Diadie Samassekou (TSG), +1,8
  • Most Pressed Player: Alassane Plea (BMG), 30 Mal unter Gegnerdruck
  • Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 1:1 von Ramy Bensebaini (BMG), 11 Prozent
  • Schnellster Spieler des Spiels: Ramy Bensebaini (TSG), 34,48 km/h
  • xGoals-Werte der Teams: Gladbach 2,32 – Hoffenheim 0,17

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Bei Borussia Mönchengladbach musste Cheftrainer Daniel Farke auf den verletzten Lars Stindl verzichten. Die im DFB-Pokal gegen Oberachern noch angeschlagen fehlenden Yann Sommer und Kouadio Kone kehrten hingegen ins Team zurück. Aufseiten der TSG 1899 Hoffenheim waren es im Vergleich zum Pokal in Rödinghausen ebenfalls zwei Änderungen in der Startelf: Georginio Rutter begann für Jacob Bruun Larsen, den am Innenband im Sprunggelenk verletzten Kapitän Benjamin Hübner ersetzte Ozan Kabak. Für den türkischen Nationalspieler war es das erste Bundesliga-Spiel seit dem 30. Januar 2021 (mit Schalke 1:1 in Bremen).

Von Beginn weg war viel Dampf drin zwischen Gladbach und Hoffenheim. Schiedsrichter Daniel Siebert musste ein ums andere Mal einschreiten. Bereits nach einer Viertelstunde sahen Joe Scally (13.) und Stefan Posch (15.) den Gelben Karton. Nur wenige Minuten später ging Posch gegen Ramy Bensebaini ungeschickt zu Werke, stieg dem Algerier auf den rechten Spann. Siebert eilte herbei und stellte den Österreicher mit Gelb-Rot vom Platz (19.). 3:54 Minuten lagen zwischen beiden Karten für den Innenverteidiger. Die TSG war nur noch zu zehnt, der VfL erhöhte logischerweise die Schlagzahl.

Fantasy Heroes: Alassane Plea (18 Punkte) | Nico Elvedi (14) | Florian Neuhaus (13)

Robert Skov schießt per Vollspann an Gladbach-Keeper Yann Sommer vorbei zum zwischenzeitlichen 1:0 der TSG – IMAGO/Norbert Jansen / fohlenfoto/IMAGO/fohlenfoto

Skov schlägt eiskalt zu – Bensebaini gleicht per Fallrückzieher aus

So war es Marcus Thuram, der nach einer Ecke das Spielgerät von Christoph Kramer vor die Füße serviert bekam und mit der Fußspitze im Getümmel Oliver Baumann prüfte. Der Hoffenheimer Schlussmann packte sicher zu (22.). Trotz des Übergewichts der Fohlenelf gingen die Gäste in Führung: Rutter setzte sich leichtfüßig gegen Bensebaini durch und hatte das Auge für Andrej Kramaric, der sich gegen den Schuss entschied und lieber steil für den links lauernden Robert Skov auflegte. Der Däne schloss trocken mittig im Tor ab (1:0, 25.). Es war sein erstes Bundesliga-Tor seit April 2021 (bei einer 1:2-Niederlage in Augsburg).

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Gladbach suchte die schnelle Antwort und hätte diese durch Alassane Pleas Schlenzer mit der Innenseite fast gefunden – geschmeidige Aktion des Franzosen, der jüngst seinen Vertrag bei den Borussen verlängerte (32.). Kurz vor der Pause gelang den Hausherren der gerechte Ausgleich: Nach einer sich vom Tor wegdrehenden Ecke von Jonas Hofmann köpfte Sommer-Neuzugang Ko Itakura den Ball unmittelbar vor den Fünfer, wo Bensebaini per Fallrückzieher das Spielgerät mit links rechts unten ins Tor manövrierte – ein Traumtor des Linksverteidigers (1:1, 42.).

Auch nach Wiederbeginn blieben die Borussen am Drücker: Nach einem Kramaric-Ballverlust liefen die Sinsheimer in einen Konter, der am anderen Ende nach Hofmanns Steilvorlage beinahe durch Scally veredelt wurde. Der US-Amerikaner hielt mit rechts drauf und brachte den Querbalken zum Zappeln (49.). Kurz darauf setzte sich Thuram gegen Kabak durch und schoss Baumann in die Arme (52.). Gladbach arbeitete an der Führung.

Gladbach bejubelt das 2:1 von Thuram – Frederic Scheidemann/Getty Images

Thuram und Elvedi besorgen den Sieg

Rund zehn Minuten später zirkelte der agile Plea beinahe einen Schuss aus 18 Metern ins rechte untere Eck. Baumann lenkte die Kugel gerade so um den rechten Pfosten (62.). Weitere zehn Minuten Druckphase vergingen, bis den Fohlen der verdiente Führungstreffer gelingen sollte: Nico Elvedi lief zentral auf den TSG-Block zu und bediente Plea auf halblinks. Der Franzose hatte einen Geistesblitz und steckte im genau richtigen Moment zu Thuram durch. Dieser schoss leicht aus der Drehung mit links eiskalt ab – Baumann war ohne Chance, Skov hob das Abseits auf (2:1, 71.). Der Mittelstürmer erzielte nach drei Treffern im Pokal bereits sein viertes Saisontor.

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Während die Stimmung im Borussia-Park mittlerweile prächtig war, verpasste wieder Plea die Entscheidung mit dem rechten Außenrist. Baumann blieb erneut Sieger gegen den Offensivmann (78.). Hoffenheim konnte sich nicht aus dem Druck befreien und kassierte unmittelbar danach das 1:3: Gladbach führte die Ecke kurz aus und spielte um den Sechzehner herum. Plea chippte die Kugel schließlich rechts in den Fünfer über Bruun Larsen hinweg zu Elvedi. Der Schweizer blieb cool und schweißte das Spielgerät links ins Tor (3:1, 78.). Gladbach siegte gegen lange Zeit in Unterzahl spielende Hoffenheimer hochverdient. Das Bundesliga-Debüt unter Neu-Trainer Farke ist geglückt.

Alassane Plea ist gegen die TSG 1899 Hoffenheim der Mann des Spiels und kann auch hier von Georginio Rutter nicht gehalten werden – IMAGO/Revierfoto/IMAGO/Revierfoto

Spieler des Spiels: Alassane Plea

Alassane Plea legte das 2:1 und 3:1 direkt vor und war insgesamt an neun der 18 Gladbacher Torschüsse direkt beteiligt (fünf abgegeben, vier vorbereitet) – Bestwert der Partie.

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