Der 1. FC Union Berlin zieht mit einem 3:2 gegen den VfL Bochum 1848 in die Europa League ein

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Der 1. FC Union Berlin hat den VfL Bochum 1848 mit 3:2 (2:0) geschlagen. Durch den Heimsieg qualifizieren sich die Köpenicker für die Europa League. Für die Eisernen trafen Grischa Prömel (5.) und Stürmer Taiwo Awoniyi doppelt (25./88.). Zwischenzeitlich glich der VfL durch Tore von Simon Zoller (55.) und Eduard Löwen (79.).

Bundesliga Match Facts

  • Pass Effizienz: Genki Haraguchi (FCU), +1,4
  • Most Pressed Player: Taiwo Awoniyi (FCU), 38 Mal unter Gegnerdruck
  • Tor mit der geringsten Torwahrscheinlichkeit: 2:2 von Eduard Löwen (BOC), 4 Prozent
  • Schnellster Spieler des Spiels: Taiwo Awoniyi (FCU), 35,93 km/h
  • xGoals-Werte der Teams: Union 2,82 – Bochum 0,40

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Prömel trifft beim Abschied

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Bei dem 1. FC Union Berlin vertraute Cheftrainer Urs Fischer erstmals in 2022 derselben Elf vom Vorwochenende. Da gewannen die Eisernen 4:1 in Freiburg, mit denen sie sich auch am 34. Spieltag ein Fernduell (der Sport-Club spielte in Leverkusen) um Platz fünf lieferten. Gäste-Chefcoach Thomas Reis nahm sechs Veränderungen im Vergleich zum 2:1 gegen Bielefeld vor – soviel wie noch nie in der Saison. Unter anderem kam Michael Esser für Manuel Riemann im Tor zu seinem dritten Einsatz.

Fantasy Heroes: Taiwo Awoniyi (20 Punkte) | Michael Esser (10) Grischa Prömel und Eduard Löwen (je 9)

Die Köpenicker, die die Qualifikation für Europa Conference League bereits in der Tasche hatten, starteten nach Maß. Nach einem Vertikalpass von Paul Jaeckel entwischte Genki Haraguchi in der rechten Halbspur Patrick Osterhage und Armel Bella Kotchap, die sich so ein bisschen gegenseitig im Weg standen. Im Fallen bewies der Japaner sein Auge für Grischa Prömel, der im Zentrum freistehend oben links einköpfte. Was für eine Geschichte für den zukünftigen Hoffenheimer, der vor dem Spiel gebührend verabschiedet wurde (1:0, 5.).

Simon Zoller erzielt den Anschlusstreffer per Kopf – IMAGO/Michael Taeger/IMAGO/Jan Huebner

Awoniyi erhöht vom Punkt – Zoller mit dem Anschluss

Im weiteren Verlauf blieben die Eisernen die gefährlichere Mannschaft, ohne das ganz große Offensivfeuerwerk darzubieten. Die ersatzgeschwächten Bochumer, die den Klassenerhalt längst sicher hatten, konnten zunächst keine Nadelstiche setzen. In der 22. Minute begab sich Schiedsrichter Marco Fritz in die Review Area, um ein vermeintliches Handspiel von Robert Tesche aufzuklären. Der Mittelfeldspieler vergrößerte beim Schuss des eingewechselten Sven Michel (ersetzte den verletzten Sheraldo Becker) die Körperoberfläche. Taiwo Awoniyi schnappte sich die Kugel und vollstreckte unten links (2:0, 25.). Mit seinem 14. Saisontor baute der Nigerianer den Vereinsrekord aus. Bis zur Pause passierte anschließend nichts mehr.

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Kurz nach Wiederbeginn hätte Awoniyi beinahe schon den Doppelpack geschnürt, wenn er die unfreiwillige Hacken-Rückgabe von Konstantinos Stafylidis nicht ans linke Außennetz bugsiert hätte (51.). Unmittelbar danach verzog Takuma Asano mit der ersten richtigen VfL-Torchance aus 18 Metern knapp über das Tor (52.). Bochum schien sich für den zweiten Durchgang eine engagiertere Leistung vorgenommen zu haben: Danilo Soares flankte von links scharf in den Sechzehner, wo Simon Zoller ungedeckt hochstieg und per Kopf unten rechts vollstreckte – nur noch 1:2 (55.). Zollers erster Treffer in 2022 nach seinem Kreuzbandriss.

Das Tor zur Europa League: Awoniyi trifft kurz vor dem Ende zum Doppelpack

Der Zoller-Treffer alarmierte die Unioner, wieder etwas mehr fürs Spiel zu investieren. Mit einer hervorragenden Ballan- und -mitnahme verschaffte sich der zur Pause eingewechselte Andreas Voglsammer gegen Cristian Gamboa Platz und flankte von rechts flach in die Mitte auf die Füße von Awoniyi. Der Nigerianer hielt sofort drauf, scheiterte aber am aufmerksamen Esser im VfL-Kasten – Riesenchance zur Vorentscheidung (67.). Auch Andras Schäfer konnte den Sack für die Köpenicker nicht zu machen (73.).

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Wenige Minuten nach den verpassten FCU-Chancen gelang dem VfL der Ausgleich: Asano erlief einen langen Ball vor Andreas Luthe, legte dann zurück auf den eingewechselten Eduard Löwen, der das Spielgerät aus 13 Metern in die lange Ecke schlenzte (2:2, 79.)! Doch kurz vor Schluss hatte Awoniyi nach einer brillianten Einzelleistung mit seinem zweiten Doppelpack in dieser Saison das letzte Wort. Die Hausherren lösten endgültig das Ticket für die Europa League (3:2, 88.). Parallel patzten zudem Freiburg (1:2) und Köln in Stuttgart (1:2). Union jubelte über die erneute Teilnahme am internationalen Geschäft, beendet die Saison auf dem fünften Tabellenplatz. Der VfL schließt auf einem äußerst beachtlichen 13. Rang ab.

Spieler des Spiels: Taiwo Awoniyi

Taiwo Awoniyi schoss Union Berlin in der 88. Minute in die Europa League. Erstmals gelang dem Nigerianer ein Doppelpack in einem Bundesliga-Heimspiel, fünf Torschüsse waren die meisten aller Spieler und genauso viele wie alle Bochumer zusammen abgaben.

Riesenjubel bei Union nach dem 3:2-Siegtreffer von Taiwo Awoniyi. Der Nigerianer wird zum Spieler des Spiels – IMAGO/Matthias Koch/IMAGO/Matthias Koch

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Der 1. FC Union Berlin zieht mit einem 3:2 gegen den VfL Bochum 1848 in die Europa League ein

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