Auch Chelsea an Lewandowski dran | Brazzo-Rettung durch Star-Transfers?

Hasan Salihamidzic beim letzten Saisonspiel gegen den VfL Wolfsburg
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Bei der Meisterfeier des FC Bayern am vergangene Wochenende wurde Hasan Salihamidzic von Teilen der Fans ausgepfiffen. Der einstige Publikumsliebling steht inzwischen nicht nur bei den eigenen Anhängern unter Beobachtung. Auf dem Transfermarkt ist der Sportvorstand nun mehr gefragt denn je.

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Causa Lewandowski

Die Offiziellen des FC Bayern fahren eine klare Linie, wenn Fragen zur Zukunft von Robert Lewandowski (33) auftauchen. Der Weltklasse-Torjäger hat einen Vertrag bis 2023 und soll diesen auch erfüllen. Das betonten zuletzt nicht nur Klubpräsident Herbert Hainer und der Vorstandsvorsitzende Oliver Kahn, sondern auch Brazzo.

Inzwischen ist es allerdings kein Gerücht mehr, dass Lewandowski die Bayern gerne verlassen und zum FC Barcelona wechseln möchte. Laut ‚The Guardian‘ beobachtet auch der FC Chelsea die Situation um den polnischen Nationalspieler. Wenn der Mittelstürmer mit Star-Berater Pini Zahavi an seiner Seite ernst macht und Barça mit einem wirtschaftlich ansprechenden Angebot um die Ecke kommt, könnte vielleicht doch etwas in Richtung Transfer gehen – und dann gerät Salihamidzic besonders in den Fokus.

Gerüchte um Topstars

Fluch und Segen zugleich sind derzeit wohl die Gerüchte um einige Topspieler, die mit einem Wechsel an die Säbener Straße in Verbindung gebracht werden. Sollte Lewandowski tatsächlich im Sommer seine Zelte in München abbrechen, muss Salihamidzic liefern und für neue Stars im Bayern-Trikot sorgen.

Bei Raheem Sterling (27) von Manchester City haben die Bayern offenbar angeklopft. Mit dem Berater von Sadio Mané (30) sollen schon Gespräche stattgefunden haben, der Stürmer vom FC Liverpool wäre bei ausbleibender Vertragsverlängerung an der Anfield Road wohl im Sommer zu haben.

Zuletzt kamen mit Ousmane Dembélé (25) vom FC Barcelona – im Sommer ablösefrei – und João Félix (22) von Atlético Madrid zwei weitere namhafte Spieler auf die Liste derer, mit denen sich die Offiziellen des deutschen Rekordmeisters angeblich beschäftigen. Letzterer wäre jedoch auch bei einem Abgang von Lewandowski kaum zu finanzieren.

Gute Spieler reichen nicht

Mit Noussair Mazraoui (24) von Ajax Amsterdam wurde bereits ein Zugang für die kommende Saison bestätigt. Auch sein Teamkollege Ryan Gravenberch (20) soll noch kommen. Bei beiden setzt sich Bayern wohl gegen Topklubs aus ganz Europa durch. Starpotenzial besitzen die Akteure aber noch keins.

Ein echter Neuner könnte mit Sasa Kalajdzic (24) vom VfB Stuttgart kommen, um einen potenziellen Lewandowski-Abgang zumindest positionsgerecht zu kompensieren. Aber auch das würde die anspruchsvollen Bayern-Fans wohl nicht über einen Verkauf des Polen hinwegtrösten. Ähnliches gilt für den Brasilianer Richarlison (25) vom FC Everton.

Letztlich ist Brazzo nun gezwungen, bei Lewandowski weiterhin auf die Erfüllung des Vertrags zu pochen oder mindestens eine Offensivkraft an Land zu ziehen, die sich bereits einen Namen auf dem internationalen Fußballparkett gemacht hat. Bayerns Abschneiden im bevorstehenden Transfersommer ist für Salihamidzic jedenfalls zukunftsweisend.

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