Suárez wählerisch: Die Alternativen zum BVB

Luis Suárez wird bei Atlético Madrid verabschiedet
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Die aktuelle Situation ist für Luis Suárez ungewohnt. In den vergangenen Jahren gehörte der inzwischen 35-jährige Topstürmer stets zum Aufgebot eines Klubs aus der europäischen Fußballelite. In der Champions League war der Name des 132-fachen Nationalspielers von Uruguay stets geläufig. Inzwischen ist es um den Routinier aber ruhiger geworden.

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Momentan hält sich Suárez in Spanien fit. Individuell, mit persönlichem Fitnesstrainer. Laut ‚El País‘ arbeitet Suárez auch auf dem Feld mit Ball, nicht nur im Fitnessraum. Vergleichbar mit einer Saisonvorbereitung als Teil einer Mannschaft ist das dennoch nicht. Nach überstandener Knieoperation und anschließender Reha wäre Suárez immerhin wieder bereit, zum Kader eines Klubs hinzuzustoßen.

Ist Suárez zu wählerisch?

Die Liste abgelehnter Angebote ist lang. In den vergangenen Wochen wurden die Offiziellen zahlreicher Vereine beim exzentrischen Offensivmann vorstellig. Die Spitzenreiter der brasilianischen Liga, Vereine aus der MLS, wirtschaftlich potente Kandidaten aus Katar und Saudi-Arabien. In Mexiko reckten die Verantwortlichen von Deportivo Toluca die Arme nach Suárez. Nichts davon kam für den Spieler in Frage.

Bei River Plate bewertete man den etwas in die Jahre gekommenen Mittelstürmer als perfekten Ersatz für Julián Álvarez. Der 21-Jährige wechselte zu Manchester City und hinterließ eine Lücke im Sturmzentrum beim argentinischen Traditionsklub. Trotz Annäherung zwischen Suárez und River Plate kam ein Engagement am Ende jedoch nicht zustande.

Der Präsident von Nacional Montevideo reiste gestern sogar extra nach Spanien, um persönlich mit Suárez zu sprechen. Gerne würde José Fuentes den Superstar nach Uruguay zu seinem Jugendklub holen. Die Erfolgsaussichten sind jedoch äußerst gering.

Europa soll es werden

Dem europäischen Kontinent will Suárez noch nicht den Rücken kehren. Um für die Weltmeisterschaft in Katar fit zu werden, plant der Rechtsfuß, auf höchstem Niveau in Europa zu spielen. Bis auf Galatasaray, Fenerbahce und Besiktas hat jedoch kein angehender Meisterschaftskandidat einer europäischen Liga angeklopft, heißt es bei der uruguayischen Tageszeitung mit Sitz in Montevideo.

Dem Vernehmen nach steht der verbissene Stürmer auch mit Aston Villa in Kontakt. Dort ist Steven Gerrard am Ruder, sein ehemaliger Mannschaftskollege vom FC Liverpool. Konkret wurden die Villans bislang aber nicht. Ebenso wenig wie Atalanta Bergamo, auch bei den Lombarden wird Suárez‘ Name offenbar besprochen.

Haller-Ersatz?

Am heutigen Mittwoch gesellte sich auch noch Borussia Dortmund zum illustren Kreis der möglichen neuen Arbeitgeber für Suárez. Der treffsichere Strafraumschreck wurde dem BVB als möglicher Ersatz für Sébastien Haller angeboten. Wie lange der Neuzugang von Ajax Amsterdam ausfällt, steht aktuell jedoch noch nicht fest.

Steht für den Uru tatsächlich das Sportliche im Vordergrund und könnte er seine Gehaltswünsche dafür erheblich zurückschrauben, wäre ein Wechsel in die Bundesliga zumindest nicht ausgeschlossen. Vor einer endgültigen Diagnose bei Haller werden die Dortmunder laut ‚Sport1‘ aber keinerlei Versuch wagen, einen Ersatz zu verpflichten. Für Suárez könnte die Suche nach einem neuen Verein also noch ein wenig andauern.

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