Instagram-Frust & Wechselwunsch: Paulinho sorgt für Unmut

Paulinho im Trikot von Bayer Leverkusen
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Nach dem 3:0-Auswärtssieg gegen den FSV Mainz 05 atmeten bei Bayer Leverkusen Verantwortliche wie Spieler kollektiv auf. Der Erfolg bei den Rheinhessen war für die Werkself der erste Pflichtspielsieg in der laufenden Spielzeit, die Krise zum Saisonstart scheint zumindest eingedämmt.

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Nur auf einen wollte die Freude nicht überspringen: Paulinho. Der 22-Jährige saß über 90 Minuten auf der Bank. 90 Minuten, in denen sich offenbar ordentlich Frust beim Brasilianer angestaut hat. „Ich lache wirklich, scheiß auf sie. Ich bleibe am Leben“, schrieb der Offensivspieler in einem Instagram-Post nach der Partie (eigene Übersetzung).

Wen genau Paulinho mit „sie“ meint, bleibt offen. Angesichts seiner aktuellen Situation scheint aber klar, dass der Brasilianer Kritik am Verein übt, der ihn 2018 für 18,5 Millionen Euro von Vasco da Gama verpflichtete. Denn eigentlich sah der Plan des Talents vor, Leverkusen in diesem Sommer ein Jahr vor Vertragsschluss zu verlassen.

Interner Unmut

Gelungen ist ihm das bislang nicht, was weder Spieler noch Verein schmeckt. Zumal das Vorgehen von Paulinho offenbar für Irritationen bei Bayer sorgt. Laut dem ‚kicker‘ zog der Brasilianer vereinsintern Unmut auf sich, da er gefordert haben soll, ablösefrei wechseln zu dürfen und nur Angebote aus seiner Heimat in Betracht zog.

Zwischenzeitlich wurde er sogar für Verhandlungen freigestellt, um seinen Wechsel zu forcieren, eine Einigung konnte Paulinho aber mit keinem Klub erzielen – wobei für Bayer ein ablösefreier Abgang nicht in Frage kam. Mittlerweile ist das brasilianische Transferfenster geschlossen und der Wunsch des Spielers wird zumindest in diesem Sommer keine Realität mehr werden.

Last-Minute-Wechsel?

Wie es mit Paulinho nun weitergeht, ist unklar. Der 22-Jährige möchte regelmäßige Spielpraxis, die er in Leverkusen aber kaum bekommen wird, zumal sich seine Position nach der Ankunft von Callum Hudson-Odoi vom FC Chelsea noch weiter verschlechtern wird. Vereinsintern ist dies dem Offensivspieler auch bereits kommuniziert worden, berichtet der ‚kicker‘.

Umso überraschender, dass Paulinho sich dem Fachblatt zufolge auch zuletzt noch weigerte, Gespräche mit interessierten Europa League-Teilnehmern aus Italien und Spanien zu führen. Sollte beim Brasilianer diesbezüglich kein Umdenken stattfinden, könnte ihm in Leverkusen ein Halbjahr auf der Tribüne drohen. Im Interesse des 22-Jährigen – und seines Social Media-Managers – kann das eigentlich nicht sein.

Update (12:51 Uhr): Paulinho hat den Text seines Instagram-Posts mittlerweile geändert. Nun steht dort: „Ich lache wirklich. Ich bleibe am Leben.“

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