Turbine Potsdam unterliegt Eintracht Frankfurt 0:2

Hofft weiter. Turbines Trainer Chahed will in München punkten.
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Sie tigerten auf und ab am Spielfeldrand und trieben ihre Teams immer wieder an. Es hielt sie kaum eine Sekunde auf ihren Sitzen. Sowohl Turbine Potsdams Chefcoach Sofian Chahed als auch Nikolaos Arnautis auf der gegnerischen Seite von Eintracht Frankfurt verkörperten das, was sie von ihren Mannschaften verlangten. Ihnen und ihren Teams merkte man an, wie viel in diesem Duell zweier direkter Konkurrenten auf dem Spiel stand. Der erwartete und erhoffte offene Schlagabtausch blieb lange aus, an Spannung sparte die Partie aber nicht.

Am Ende musste sich Turbine mit 0:2 (0:0) vor einer beeindruckenden Kulisse von 2586 Zuschauenden im Karl-Liebknecht-Stadion geschlagen geben. „Heute hat Frankfurt verdient gewonnen und uns auch ein wenig den Schneid abgekauft“, sagte Chahed ernüchtert.

Damit ist am letzten Spieltag alles offen, Frankfurt ist nach Punkten mit Potsdam gleichgezogen, hat aber mit neun Toren Unterschied das deutlich schlechtere Torverhältnis. Turbine Potsdam würde im letzten Spiel ein Sieg reichen, um Platz drei zu halten und die Teilnahme an der Champions-League-Qualifikation zu sichern.

Allerdings muss Potsdam beim FC Bayern antreten, was die Sache nicht unbedingt einfacher macht. Frankfurt hingegen hat im Heimspiel gegen Werder Bremen die vermeintlich deutlich leichtere Aufgabe.

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Sofian Chahed nahm nach dem 2:1 in Hoffenheim vor zwei Wochen lediglich einen Wechsel vor. Sophie Weidauer ersetzte die verletzte Gina Chmielinski. Und Weidauer war es auch, die die einzige Großchance in der ersten Halbzeit hatte. Nach einem schön vorgetragenen Konter in der achten Minute ging ihr Flachschuss aus elf Metern nur knapp rechts am Tor vorbei.

Insgesamt war es in den ersten Halbzeit eine konzentrierte Leistung der Potsdamerinnen, die vor dem eigenen Tor kaum etwas zuließen. Das Geschehen spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab und so gingen die Teams folgerichtig torlos in die Kabine.

Eintracht Frankfurt startete schwungvoll in die zweite Halbzeit und schnürte Potsdam in der Folge immer mehr am eigenen Strafraum ein. Bei Turbine häuften sich die Fehlpässe und das Team von Chahed konnte nicht mehr wirklich für Entlastung sorgen: „In der zweiten Halbzeit hat uns die Aktivität gefehlt und wir haben platt gewirkt.“

Irgendwann wurde der Druck zu groß

Irgendwann wurde der Druck zu groß und ausgerechnet die frühere Potsdamerin Lara Prasnikar erzielte die Führung der Gäste. Nachdem die Stürmerin in der 68. Minute noch ganz knapp gescheitert war, machte sie es nur vier Minuten später besser. Prasnikar kam nach einer Ecke durch einen Abpraller rechts im Fünfmeterraum an den Ball und brachte ihn flach im Netz unter.

In der 81. Minute besiegelte Frankfurt dann den eigenen Erfolg . Nach einem unnötigen Ballverlust von Sara Holmgaard in der eigenen Hälfte traf Verena Hanshaw mit einem Fernschuss zum 2:0. Danach setzte sich Chahed zum ersten Mal, sein Team war geschlagen, zumindest für den Moment.

Chahed zeigte sich nach dem Abpfiff aber schon wieder kämpferischer: „Nächste Woche stehen noch spannende Fernduelle an und warum sollen wir nicht auch mal in München was mitnehmen.“ Charlotte Bruch

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