Sieg und Niederlage in der Pro League für die deutschen Teams

Nichts zu holen. Emma Boermans (r.) und die deutschen Frauen verloren am Wochenende beide Spiele gegen die Argentinierinnen.
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Das Wetter spielte am Wochenende mit auf der schmucken Anlage des Berliner HC. Und das Ernst-Reuter-Sportfeld bot mit einer Zusatztribüne gegenüber der überdachten Haupttribüne einen sehr ansprechenden Rahmen für die Spiele der beiden deutschen Teams im Rahmen der Pro League gegen Argentinien.

So viele Zuschauende gibt es selten in Berlin bei einer Veranstaltung im Hockey. Je 3000 Besucherinnen und Besucher bekamen gute Unterhaltung geboten an beiden Tagen bei den Partien der Liga, die der Weltverband als „Best League in the World“ auf seinen Bannern rund um das Stadion unbescheiden aber wohl auch treffend plakatiert hatte.

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Dabei lief es für die deutschen Frauen in den beiden Spielen gegen die Südamerikanerinnen weniger gut als für die Männer. Das Team von Trainer Valentin Altenburg verlor am Sonnabend und am Sonntag, während sich die Männer zwei Mal durchsetzen konnten, einmal gab es allerdings nur den Zusatzpunkt im Shootout.

Am Samstag hatten die deutschen Frauen dem ungeschlagenen Tabellenführer der Pro League noch sehr gut Widerstand leisten können und verloren nur 1:2. Das Tor für Deutschland erzielte Viktoria Huse nach einer Strafecke. „Genau so möchte ich mit meiner Mannschaft verlieren“, hatte Altenburg gesagt.

Charlotte Stapenhorst, Stürmerin von den Zehlendorfer Wespen, war zwar angetan von der „Hammer-Kulisse“ und dem „Hammer-Setting“ in Berlin. „Trotzdem verlieren wir 1:2, das ist nicht so geil.“ Am Sonntag lief es dann nach zwei sehr frühen Gegentoren etwas schlechter für die Deutschen, es gab ein 1:3 gegen die Argentinierinnen, das Tor für Deutschland erzielte Nike Lorenz. Ihr Team rangiert weiter auf Platz vier der globalen Liga.

Bei den Männern lief es da spektakulärer in den Duellen des Tabellendritten gegen den Tabellenzweiten: Das Team von Trainer André Henning gewann am Sonnabend zunächst 6:3 gegen die Südamerikaner. Die Tore für die Deutschen erzielten Tom Grambusch, Raphael Hartkopf, zweimal Thies Prinz sowie ebenfalls zweimal Gonzalo Peillat nach Strafecken.

Am Sonntag gab es dann zum Abschluss der großen Hockeytage von Zehlendorf nach einem 1:1 noch einen 4:2-Erfolg im Shootout für die Männer; Bundestrainer Henning fand: „Die Jungs haben mit der spektakulären Performance richtig Werbung für uns gemacht.“

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