Schwere Zeiten für die Wasserfreunde Spandau 04

Marin Restovic (li.) und Spandau 04 brauchen am Wochenende Siege.
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Hagen Stamm hat sich in der Berliner Sportlandschaft umgeschaut – und einen Mutmacher gefunden: die BR Volleys. Diese lagen unlängst in der Finalserie um die deutsche Meisterschaft gegen den VfB Friedrichshafen 0:2 in Spielen zurück und gewannen noch 3:2. „Das zeigt, dass im Sport alles möglich ist“, sagt Stamm.

Allerdings sagt der Präsident der Wasserfreunde Spandau 04 mit Blick auf die Wasserball-Finals im Modus best-of five gegen Waspo Hannover auch: „Bei uns müsste ein kleines Wunder her.“ Dabei ist die Sache auf dem Papier nicht unlösbar: Spandau hat Spiel eins 9:12 verloren, aber lange mitgehalten und spielt nun zwei Mal zu Hause (Samstag 16 Uhr/Sonntag 14 Uhr, jeweils Schwimmhalle Schöneberg). Bei zwei Siegen wäre die Ausgangsposition auf einmal sehr gut.

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Drei der letzten vier Meistertitel gingen nach Hannover, in der aktuellen Saison wähnte sich Spandau wieder auf Augenhöhe, was die Ergebnisse in den direkten Duellen zunächst untermauerten. Dann aber begannen vor einigen Wochen die Probleme: Center Dimitrios Nikolaidis verließ den Klub, was nichts mit seinen sportlichen Leistungen zu tun hatte, wie der Verein offiziell mitteilte.

Anschließend offenbarte Trainer Petar Kovacevic den Wunsch, aus familiären Gründen zu Tourcoing Lille nach Frankreich zu wechseln. „Das hat uns kalt erwischt“, sagt Stamm. Kovacevic ist seit acht Jahren in Berlin, der Vertrag läuft bis 2024.
„Wir hatten eine großartige Zeit und ein freundschaftliches Verhältnis. Wir haben ihm keine Steine in den Weg gelegt“, sagt Hagen Stamm. Als Nachfolger sind drei Kandidaten in der Auswahl.

Auch personell ist es schwierig, Marko Stamm wird am Wochenende wegen seiner Rippenverletzung fehlen. Zudem kommt Hannover mit dem Rückenwind von drei Siegen – Champions League, Pokalfinale und erstes Finalspiel – gegen Spandau seit Mitte April. 2021 lagen die Wasserfreunde im Endspiel gegen Waspo ebenfalls zurück, hatten auch zwei Heimspiele – und verloren beide. „Einen erneuten Durchmarsch wollen wir auf jeden Fall verhindern“, sagt Hagen Stamm.

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