„Ich bin zusammengebrochen“

Djokovic fehlte die körperliche Frische, um in Monte Carlo auf Topniveau zu spielen.
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Für die erhoffte Titelchance bei den French Open will sich der serbische Tennisstar Novak Djokovic in der Heimat neuen Schwung holen. Nach seinem frühen Aus in Monte Carlo wird der Weltranglisten-Erste in der kommenden Woche in Belgrad antreten. Sein Comeback beim Auftakt in die Sandplatz-Saison war am Dienstag ernüchternd verlaufen.

„Ich bin zusammengebrochen“, stellte der 34-Jährige nach dem 3:6, 7:6 (7:5), 1:6 in seinem Auftaktmatch gegen den spanischen Außenseiter Alejandro Davidovich Fokina in seiner Wahlheimat Monte Carlo fest. „Mir ging einfach komplett das Benzin aus“, sagte Djokovic am Dienstagabend: „Wenn du nicht im Ballwechsel bleiben kannst, deine Beine auf Sand nicht spürst, ist es eine unmögliche Mission.“

Dass der Gewinner von 20 Grand-Slam-Turnieren die Matchpraxis vermisst und eine Zwangspause einlegen musste, liegt daran, dass er nicht gegen das Coronavirus geimpft ist. Seinen Titel bei den Australian Open zu Saisonbeginn hatte er nicht verteidigen können, weil er des Landes verwiesen wurde. Auch bei den amerikanischen Turnieren in Indian Wells und Miami war er wegen der fehlenden Impfung nicht zugelassen.

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In seinem ersten Match seit Ende Februar spielte der Topgesetzte ungewohnt fehlerhaft und war in den eigenen Aufschlagspielen sehr anfällig. „Er war der bessere Spieler“, gestand Djokovic nach der Niederlage gegen den Weltranglisten-46. Davidovich Fokina ein: „Ich hing das ganze Match in den Seilen.“

Sein großes Ziel für die Sandplatz-Saison sind die French Open, die am 22. Mai in Paris beginnen. Aufgrund der geltenden Corona-Bestimmungen in Frankreich kann er beim zweiten Grand-Slam-Turnier des Jahres antreten. „Ich weiß, dass es einige Zeit dauern wird, bis ich mich auf Sand am besten fühle“, sagte Djokovic: „Ich muss die Niederlage akzeptieren und hoffentlich meine Form für Roland Garros aufbauen.“ (dpa)

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