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Ultras stürmen das Feld, attackieren einen Spieler, drohen ihm mit dem Tod: In der dritten italienischen Fußball-Liga ist es zu einem Eklat geklommen.

Im Serie-C-Duell der süditalienischen Teams zwischen Foggia und Catanzaro (2:6) rannte am Montagabend ein Anhänger der Hausherren auf Gäste-Stürmer Pietro Iemmello zu, als der gerade einen Elfmeter ausführen wollte. Der Fußballer konnte einem Faustschlag knapp ausweichen; während der Fan abgeführt wurde, machte er in Richtung Iemmello das Zeichen einer durchgeschnittenen Kehle.

Der Catanzaro-Spieler traute sich danach nicht mehr, den Strafstoß vor der Fankurve von Foggia auszuführen. Er spielte früher selbst für den Verein aus Apulien, ist seit dem Weggang dort aber verhasst. Der 30-Jährige hatte in der ersten Halbzeit schon zwei Tore gegen den Ex-Klub geschossen und dann den – etwas fragwürdigen – Foulelfmeter herausgeholt, als die Situation auf den Rängen eskalierte und zunächst Flaschen und Feuerwerkskörper in den Strafraum flogen.

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Nachdem ein weiterer Fan den Platz gestürmt hatte, wurde Iemmello ausgewechselt und ging Medienberichten zufolge weinend in die Kabine. Der Familienvater verließ das Stadion unter Polizeischutz.

Die Liga verurteilte die Vorkommnisse scharf, die „dem ganzen Fußball einen schweren Schaden zufügen“. Foggia-Präsident Nicola Canonico entschuldigte sich am Dienstag bei den Fans in ganz Italien. (dpa)

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