Die Eisbären sind nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt

Jonas Müller erzielte zwei Tore beim 5:1 in Köln.
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Für einige Fans der Eisbären verlief die Reise nach Köln enttäuschend. Weil die Autobahn A2 nach einer schweren Unfallserie bei Burg voll gesperrt wurde, mussten sie die Rückreise antreten, weil sie es kaum zum ersten Bully in die Lanxess-Arena geschafft hätten, wo ihre Mannschaft später mit 5:1 (2:1, 2:0, 1:0) siegte und in der Viertelfinalserie dieser Play-offs nun mit 2:0 führt.

Zumal es gerade mal 33 Sekunden dauerte, bis die Mannschaft von Serge Aubin im Powerplay in Führung ging. Wie schon beim 2:1 am Sonntag durfte sich Leo Pföderl als Torschütze feiern lassen. Allerdings war es der Kölner Keeper Justin Pogge, der den Puck über die Linie stieß. Die Eisbären dominierten die Anfangsphase, bis die Gastgeber wie aus dem Nichts zum Ausgleich kamen (10./David McIntyre). Auch wegen einiger Strafen wirkten die Haie plötzlich gefährlicher, doch einmal mehr zeigten die Berliner ihre Stärke auf fremdem Eis. In der vorletzten Minute vor der ersten Pause zog EHC-Verteidiger Jonas Müller vors Kölner Tor und drosch den Puck ins Eck.

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Bevor es in die Kabine ging, standen sich Eisbär Nicholas Jensen und Kölns Marcel Müller zum Faustkampf gegenüber, wofür beide eine Zehn-Minuten-Strafe plus Spieldauer kassierten, also fortan nicht mehr mitwirken durften. Gleiches galt für Haie-Ersatzkeeper Thomas Pöpperle, der wegen unflätigen Bemerkungen sanktioniert wurde.

Jonas Müller setzt den Schlusspunkt

Die Berliner blieben ihrer Linie treu. Dominik Bokk nutzte einen Kölner Patzer im Aufbau und erhöhte für die Eisbären auf 3:1, die auch dem Spielverlauf entsprach. In der letzten Minute des zweiten Drittels traf Matt White sogar zum 4:1.

Angesichts der aussichtslosen Perspektiven wechselte Kölns Trainer Uwe Krupp seinen Torwart. Für Pogge kam der erst 19 Jahre alte Niklas Lunemann. Nur vier Minuten später erzielte Müller mit seinem zweiten Tor des Abends das 5:1 und setzte den Schlusspunkt. (Tsp)

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