Die Eisbären rauschen ins Halbfinale

Kaum zu Halten. Zach Boychuk und die Eisbären hatten leichtes Spiel.
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Schön war es nicht immer anzuschauen, aber es war dann doch souverän, was die Eisbären Berlin auch im dritten Spiel der Viertelfinalserie gegen die Kölner Haie aufs Eis brachten. Der Meister steht im Halbfinale der Play-offs in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL). Mit dem Berliner 4:0 (1:0, 1:0, 2:0)-Erfolg fand die Best-of-Five-Serie also am Donnerstagabend ihr Ende, was nach den ersten beiden Spielen zwischen Berlin und Köln nicht in die Nähe eines Wunders kam. Die Kölner waren durchweg kein ebenbürtiger Gegner für den Tabellenersten der Hauptrunde.

Die Eisbären machten da weiter, wo sie am Dienstag in Köln beim 5:1 in Spiel zwei der Serie aufgehört hatten. Schon nach drei Minuten traf Manuel Wiederer zum 1:0 für die Berliner. Köln brauchte schlappe elf Minuten, um zum ersten Torschuss zu kommen. Wieder einmal fiel der Tabellenzehnte der DEL-Hauptrunde vor allem durch eine rustikale Gangart auf – wenn auch die ganz großen Prügeleien am Donnerstag nicht stattfanden. Erst auf den Mann, dann irgendwann mal an den Puck – Old-School-Hockey der schlechten Sorte war das, was die Haie zelebrierten. Insofern ist es auch ganz gut, dass diese Serie Geschichte ist.

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Nach dem 2:0 für die Eisbären durch Zach Boychuk im zweiten Drittel, erzielt im Powerplay, war das Spiel eigentlich durch. Die Haie hatten zwar auch Chancen, waren aber insgesamt zu harmlos – was ihre spielerischen Mittel betraf natürlich nur.

Boychuk traf dann auch noch zum 3:0 in der 45. Spielminute und fortan wurde schon mal gefeiert auf den Rängen in der Arena. Was auch angesagt war, denn so einfach wie gegen die Kölner wird es womöglich im weiteren Verlauf der Play-offs nicht noch einmal werden für die Eisbären, die allerdings sicher nicht erst seit Donnerstag auch ein ganz heißer Kandidat für ihren nächsten Meistertitel sind.

Endlich war die Arena mal wieder (fast) voll

Uwe Krupp, der nach seiner Schiedsrichterschellte nach Spiel zwei von der Liga eine Geldstrafe aufgebrummt bekam, versaute sich den Abend dann noch vollends, als er Torwart Justin Pogge zugunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis nahm. Wenig später hatte Giovanni Fiore den Puck im leeren Kölner Tor versenkt. Aber klar, Krupp musste das versuchen. Am Ende war es so, dass die Kölner in der gesamten Serie nur zwei Tore erzielen konnten, damit kann man bei aller Liebe nicht weiterkommen.

Erfreulich aus Sicht der Eisbären war auch, dass die Mercedes-Benz-Arena diesmal voller war als noch im ersten Play-off-Spiel. Immerhin 13.717 Zuschauende fanden den Weg in die Halle, was die Rekordkulisse für diese Saison war. Aber da ist ja noch Luft nach oben und es kommt ja noch mehr, wenn auch der Gegner der Eisbären im Halbfinale noch nicht feststeht. Die anderen drei Serien fanden am Donnerstag noch keinen Sieger.

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