Auf der Galopprennbahn Hoppegarten ist am Sonntag alles im grünen Bereich

Beim Oleander-Rennen galoppieren die Pferde zweimal an den Tribünen vorbei.
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Auf der Galopprennbahn in Hoppegarten ist an diesem Wochenende alles im grünen Bereich. Die Farbe steht für das Geläuf, obwohl es in Berlin und Brandenburg dieser Tage ungewöhnlich trocken ist. Insbesondere trifft das auf die dominante Farbe am kommenden Renntag zu. Am Sonntag steht der sogenannte Irish Raceday auf dem Programm (Erster Start: 14 Uhr). Und dieser steht ganz im Zeichen dieser so rennsportverrückten Nation. Die Rennen tragen unter anderem Titel wie Saint Patrick-Eröffnungsrennen oder Gaelic Games Trophy

Höhepunkt des Tages ist allerdings das 51. Oleander-Rennen, das hierzulande als wichtigstes Rennen für die Langstreckenspezialisten gilt. Insgesamt werden 100.000 Euro an Prämien ausgeschüttet. „Das liegt deutlich über dem üblichen Niveau einer solchen Veranstaltung“, sagt Michael Wrulich, Geschäftsführer der Rennbahn. Die Bedeutung dieses Rennens zeigt sich daran, dass sich die erfolgreichsten deutschen Pferdetrainer, die vor allem in Nordrhein-Westfalen beheimatet sind, auf die Reise nach Hoppegarten begeben, um ihre „Steher“ ins Rennen zu schicken. Damit sind Pferde gemeint, die sich auf Strecken ab 2600 Metern wohlfühlen.

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Das Oleander-Rennen ist mit einer Strecke von 3200 Meter das längste im Hoppegartener Rennkalender und für die Zuschauer besonders attraktiv. Nicht nur deshalb, weil die Pferde rund dreieinhalb Minuten über das Geläuf galoppieren. Zunächst legen sie 850 Meter auf der sogenannten Geraden Bahn zurück, um zum ersten Mal die Tribünen zu passieren. Anschließend folgen weitere 2350 Meter mit dem Höhepunkt des Zieleinlaufs. Gleich zweimal bekommen die Zuschauer: innen also das Schnauben und das Donnern der Hufen besonders gut mit. „Für die Zuschauer ist das natürlich besonders attraktiv“, sagt Wrulich.

Gerade auch renntaktisch sind die Steher-Rennen besonders reizvoll. Während es bei einem Sprint darum geht, alle Kraftreserven auf einer Strecke von einem Kilometer und etwas mehr freizusetzen, gilt es wie beim menschlichen Marathon, die Strecke richtig einzuteilen. Ganz entscheidend ist dabei für die Jocketten und Jockeys auch, sich an der Konkurrenz orientieren, um keine zu großen Lücken entstehen zu lassen und die richtige Linie zu wählen.

Wettmarkt sieht ein Kopf-an-Kopf-Rennen

Auf die Gesamtzahl der Veranstaltungen in Deutschland gesehen, sind die Rennen über die langen Distanzen klar in der Unterzahl. Weshalb Veranstaltungen wie dem Oleander-Rennen eine große Bedeutung zukommt. Denn jedes Pferderennen hat zugleich eine Art Schaufensterfunktion, um zu zeigen, wie wettbewerbsfähig die Galopper aus deutscher Zucht sind. Gerade die „Steher“ made in Germany genießen international höchste Anerkennung. „Viele Pferde, die in früheren Jahren beim Altano-Rennen gelaufen sind, sind inzwischen in der Zucht, jetzt freuen wir uns auf eine neue Generation“, so Wrulich.

Für den Höhepunkt des kommenden Renntages (Start: 16.40 Uhr) sieht der Wettmarkt ein Kopf-an-Kopf-Rennen deutscher Pferde. Mit einer Quote von 40:10 ist Wallach Nubius aus dem Stall von Peter Schiergen der Favorit. Er war im Altano-Rennen, dem wichtigen Vorbereitungsrennen auf gleicher Bahn, am Ostersonntag Zweiter und wird von Champion-Jockey Bauyrzhan Murzabayev geritten. Erster Konkurrent ist Loft von Trainer Marcel Weiß unter Rene Piechulek (Langzeitquote 45:10).

Der Auftakt der Saison hatte aber auch noch mal vor Augen geführt, dass im Galoppsport gerade auch Außenseiter ihren großen Moment haben können. Stute Navratilova hatte mit einer Quote von 237:10 gewonnen. Die Emotionen an der Rennbahn waren damals im roten Bereich. Vor allem bei all jenen, die die Stute auf ihrem Wettschein notiert hatten.

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